Heiße Handhelds: Verschmorte Vitas in Japan
In Japan wird derzeit über verschmorte PS Vitas berichtet. Zwar scheint die Ursache beim Ladevorgang zu liegen, jedoch geht Sony derzeit von einer unsachgemäßen Handhabung durch die Kunden aus.
Im Zeitraum zwischen der Veröffentlichung der PS Vita im vergangenen Dezember und diesen März soll der Handheld bei 32 Käufern aufgrund eines Hitzeproblems beschädigt worden sein. 23 dieser Vorfälle haben sich in Japan ereignet, die restlichen in Australien, den USA sowie England.
Die PlayStation Vita von Sony
Einem Bericht der japanischen Tageszeitung Yomiuri (via 'Andriasang') zufolge hatte Sony am 12. Juli das National Institute of Technology and Evaluation (NITE) mit der Untersuchung der Fälle betreut. Das Institut, welches im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Industrie die Sicherheit von Technologie untersucht, bestätige Sony, dass bei allen betroffenen Geräten der Verbindungsanschluss des Ladekabels Ausgangspunkt des Defektes sei. Derzeit hilft das NITE Sony bei der genauen Ursachenfindung.
Gegenüber der Zeitung hatte sich Sony zu dem Problem geäußert. Derzeit gehe man davon aus, dass die Fehlfunktionen nicht auf einen Defekt der Hardware, sondern auf eine unsachgemäße Handhabung durch die Kunden zurückzuführen sei. Ursächlich für den Hitzetod der PS Vitas sollen demnach Flüssigkeiten oder andere Fremdkörper sein, die sich während des Ladevorgangs am entsprechenden Verbindungstecker befunden haben.
Eine Rückrufaktion scheint damit nach aktuellem Stand eher unwahrscheinlich. Sony hat außerdem betont, dass es bislang noch zu keinen Verletzungen durch die verschmorten Geräte gekommen sei. Sollte sich Sonys Verdacht bestätigen, müssten die Betroffenen außerdem für die Reparaturkosten selbst aufkommen.
In Japan war Sonys PS Vita bereits im vergangenen Dezember auf den Markt gekommen, hier in Deutschland war sie im Februar erschienen. In der Presse werden die Verkaufszahlen des Handhelds seitdem zumeist als schleppend bezeichnet, Sony selbst spricht weiterhin von einem erfolgreichen Marktstart.
Update 26.07.2012 12:32 - Anpassungen am Text
Die PlayStation Vita von Sony
Einem Bericht der japanischen Tageszeitung Yomiuri (via 'Andriasang') zufolge hatte Sony am 12. Juli das National Institute of Technology and Evaluation (NITE) mit der Untersuchung der Fälle betreut. Das Institut, welches im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Industrie die Sicherheit von Technologie untersucht, bestätige Sony, dass bei allen betroffenen Geräten der Verbindungsanschluss des Ladekabels Ausgangspunkt des Defektes sei. Derzeit hilft das NITE Sony bei der genauen Ursachenfindung.
Gegenüber der Zeitung hatte sich Sony zu dem Problem geäußert. Derzeit gehe man davon aus, dass die Fehlfunktionen nicht auf einen Defekt der Hardware, sondern auf eine unsachgemäße Handhabung durch die Kunden zurückzuführen sei. Ursächlich für den Hitzetod der PS Vitas sollen demnach Flüssigkeiten oder andere Fremdkörper sein, die sich während des Ladevorgangs am entsprechenden Verbindungstecker befunden haben.
Eine Rückrufaktion scheint damit nach aktuellem Stand eher unwahrscheinlich. Sony hat außerdem betont, dass es bislang noch zu keinen Verletzungen durch die verschmorten Geräte gekommen sei. Sollte sich Sonys Verdacht bestätigen, müssten die Betroffenen außerdem für die Reparaturkosten selbst aufkommen.
In Japan war Sonys PS Vita bereits im vergangenen Dezember auf den Markt gekommen, hier in Deutschland war sie im Februar erschienen. In der Presse werden die Verkaufszahlen des Handhelds seitdem zumeist als schleppend bezeichnet, Sony selbst spricht weiterhin von einem erfolgreichen Marktstart.
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