AMD erwartet noch tieferes Loch für den PC-Markt

Der Chiphersteller AMD konnte im vergangenen Quartal zwar verhindern, in die Verlustzone abzurutschen, doch Grund für zu viel Begeisterung bot diese Tatsache nicht. Denn die Entwicklung auf dem PC-Markt ist nicht dafür geeignet, besonders positiv in die Zukunft zu blicken.
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AMD
37 Millionen Dollar Überschuss konnte der Konzern in den vergangenen drei Monaten erwirtschaften. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde noch ein Gewinn von 61 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar zurück, teilte das Unternehmen mit.

Zu den ohnehin schwachen PC-Verkäufen in der letzten Zeit, die dadurch ausgelöst wurden, dass die Kunden ihr Geld lieber in Smartphones und Tablets stecken, kommen nun auch noch stärkere Auswirkungen der Krise in Europa. Außerdem verlief das Geschäft in China nicht besonders gut - einem der Märkte, in denen die PC-Verkaufszahlen bisher immer noch kräftig anwuchsen.

Es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich die Lage in den kommenden Monaten verbessern wird. Wie Konzernchef Rory Read ausführte, werde der "Gegenwind" auch im dritten Quartal anhalten. Er geht davon aus, dass die Prognosen der Geschäftsentwicklung für die gesamte PC-Industrie im laufenden Quartal noch einmal nach unten korrigiert werden müssen.

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