AMD rechnet wegen Europa mit Umsatzeinbruch

Der Chiphersteller AMD hat im vergangenen Quartal wohl deutlich weniger Umsatz gemacht als erwartet. Nach einer ersten Sichtung der Bilanzen sei davon auszugehen, dass die Einnahmen immerhin um 11 Prozent unter dem Wert des vorhergehenden Jahresviertels liegen.
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Bei der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse hatte sich das Management noch optimistisch gezeigt, den Umsatz um etwa 3 Prozent verbessern zu können. Diese Hoffnung erfüllte sich allerdings nicht. Als Ursache dafür führten die Verantwortlichen hauptsächlich Veränderungen in der wirtschaftlichen Ausgangslage an, die erst gegen Ende des zweiten Quartals erkennbar wurden.

Insbesondere in Europa ging der Absatz deutlich stärker zurück, als zu erwarten gewesen sei, hieß es. Aber auch die Bestellmengen von den Auftragsherstellern in China blieben spürbar hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere die gesunkene Kaufkraft bei den Privatkunden sei hierfür ein wichtiger Punkt, hieß es.

Allerdings konnten bei diesen schlechten Nachrichten auch einige positive Punkte vermerkt werden: So sei es gelungen, trotz der schwierigen Verhältnisse die Gewinnmarge stabil zu halten. Weiterhin konnten die Ausgaben für das operative Geschäft um rund 8 Prozent unter die ursprünglich eingeplante Summe von 605 Millionen Dollar gedrückt werden. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal will AMD am 19. Juli der Öffentlichkeit präsentieren.

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