LG in Diebstahl von Samsung-OLEDs verwickelt
Das Verhältnis zwischen den südkoreanischen Konkurrenten Samsung und LG wird durch einen Fall von Wirtschaftsspionage getrübt. Mehrere Manager von LG sollen in Fälle des Diebstahls von OLED-Technologien aus Samsungs Display-Werken verwickelt gewesen sein.
In Südkorea wurde aktuell Anklage gegen elf Personen erhoben. Sechs von ihnen waren oder sind Mitarbeiter von Samsung Mobile, die übrigen hatten leitende Positionen bei LG inne. Diese sollen gemeinschaftlich nach modernsten Methoden produzierte OLED-Panels gestohlen haben.
Samsung geht nun hart mit dem Konkurrenten ins Gericht und fordert eine Entschuldigung. "Manager von LG Display, denen es an OLED-Technologien und dem zugehörigen Humankapital mangelte, waren führend in diesen kriminellen Akt verwickelt, um die eigenen Mängel schnellstmöglich auszugleichen", warf man dem Konkurrenten vor. Der Fall könnte für Samsung demnach hohe Verluste bedeuten.
LG wies die Anschuldigungen hingegen zurück und bestritt, dass das Unternehmen selbst an der Sache beteiligt war. "LG Displays Produkte basieren auf exzellenten Technologien", hieß es. Für einen 55 Zoll großen OLED-Fernseher habe man sogar Auszeichnungen erhalten. "Wir brauchen Samsungs Technologie nicht, die ohnehin auf einem gänzlich anderen Display-System beruht", so die Stellungnahme LGs. Den größeren Wettbewerber will man ob der obigen Äußerungen nun wegen Beleidigung verklagen.
Wie die Faktenlage im Detail aussieht, wird sich wohl erst im Laufe des Prozesses gegen die elf Angeklagten herausstellen. An der Auseinandersetzung zeigt sich allerdings die Schärfe, mit der IT-Unternehmen inzwischen auf Wirtschaftsspionage reagieren. Immerhin ist diese für viele Firmen inzwischen zur stärksten Bedrohung des Geschäftes geworden. Im OLED-Bereich ist Samsung hier besonders sensibel - immerhin verspricht dieser zu einem lukrativen Zukunftsmarkt zu werden und aktuell machen Samsung-Panels hier 97 Prozent des Marktes aus.
Samsung geht nun hart mit dem Konkurrenten ins Gericht und fordert eine Entschuldigung. "Manager von LG Display, denen es an OLED-Technologien und dem zugehörigen Humankapital mangelte, waren führend in diesen kriminellen Akt verwickelt, um die eigenen Mängel schnellstmöglich auszugleichen", warf man dem Konkurrenten vor. Der Fall könnte für Samsung demnach hohe Verluste bedeuten.
LG wies die Anschuldigungen hingegen zurück und bestritt, dass das Unternehmen selbst an der Sache beteiligt war. "LG Displays Produkte basieren auf exzellenten Technologien", hieß es. Für einen 55 Zoll großen OLED-Fernseher habe man sogar Auszeichnungen erhalten. "Wir brauchen Samsungs Technologie nicht, die ohnehin auf einem gänzlich anderen Display-System beruht", so die Stellungnahme LGs. Den größeren Wettbewerber will man ob der obigen Äußerungen nun wegen Beleidigung verklagen.
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Christian Kahle
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