Kino.to-Chef zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
Wie erwartet ist der Kopf hinter dem vor rund einem Jahr geschlossenen Streaming-Portal Kino.to zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 39-jährige Dirk B. hatte zuvor ein umfassendes Geständnis abgelegt und konnte so die maximal mögliche Haftstrafe von 15 Jahren verhindern.
Das Landgericht Leipzig hat wie erwartet den Drahtzieher von Kino.to zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Allerdings fällt diese nicht so hoch aus wie zu Prozessanfang vermutet, da Dirk B. ein Angebot des Leipziger Landgerichts angenommen hatte und sich in allen Punkten der Anklage als schuldig bekannt hatte.
B.'s Anwalt hatte Anfang des Monats eine Erklärung seines Mandanten abgegeben und sagte damals: "Die Anklage stimmt so in allen Punkten, B. bezweifelt die Strafbarkeit seiner Handlungen nicht und bedauert die Urheberrechtsverletzungen außerordentlich." Diesem Geständnis hat es Dirk B. zu verdanken, dass das maximale Strafmaß von 15 Jahren auf eine Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten reduziert worden ist.
Ins Gefängnis muss der 39-Jährige jedoch nicht, er kann den Rest seiner Strafe im offenen Vollzug abbüßen - ein Jahr davon hat er bereits in Untersuchungshaft abgesessen.
Außerdem sprach das Gericht eine empfindliche Geldstrafe aus: Dirk B. muss nun rund 3,7 Millionen Euro an den Staat abführen, schreibt unter anderem 'Heise'. Die massenhaften Urheberrechtsverletzungen, wegen der B. nun verurteilt worden ist, hatten laut Anklage nur den finanziellen Gewinn als Hintergrund: Staatsanwalt Dietmar Bluhm von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatte während des Prozesses mehrfach betont, dass es den Betreibern von Kino.to "einzig und allein um den Profit" gegangen sei.
Siehe auch: Kino.to - Gründer verdiente über 6,6 Millionen Euro
Die Verurteilung ist die insgesamt sechste in Fall Kino.to, zuvor war unter anderem der Chefprogrammierer Bastian P. zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden, auch der 29-Jährige hatte zuvor ein umfassendes Geständnis abgelegt.
B.'s Anwalt hatte Anfang des Monats eine Erklärung seines Mandanten abgegeben und sagte damals: "Die Anklage stimmt so in allen Punkten, B. bezweifelt die Strafbarkeit seiner Handlungen nicht und bedauert die Urheberrechtsverletzungen außerordentlich." Diesem Geständnis hat es Dirk B. zu verdanken, dass das maximale Strafmaß von 15 Jahren auf eine Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten reduziert worden ist.
Ins Gefängnis muss der 39-Jährige jedoch nicht, er kann den Rest seiner Strafe im offenen Vollzug abbüßen - ein Jahr davon hat er bereits in Untersuchungshaft abgesessen.
Außerdem sprach das Gericht eine empfindliche Geldstrafe aus: Dirk B. muss nun rund 3,7 Millionen Euro an den Staat abführen, schreibt unter anderem 'Heise'. Die massenhaften Urheberrechtsverletzungen, wegen der B. nun verurteilt worden ist, hatten laut Anklage nur den finanziellen Gewinn als Hintergrund: Staatsanwalt Dietmar Bluhm von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatte während des Prozesses mehrfach betont, dass es den Betreibern von Kino.to "einzig und allein um den Profit" gegangen sei.
Siehe auch: Kino.to - Gründer verdiente über 6,6 Millionen Euro
Die Verurteilung ist die insgesamt sechste in Fall Kino.to, zuvor war unter anderem der Chefprogrammierer Bastian P. zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden, auch der 29-Jährige hatte zuvor ein umfassendes Geständnis abgelegt.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Galaxy Buds On: Samsungs erste Clip-Earbuds kosten über 200 Euro
- SK Hynix meldet RAM & Flash bis 2029 ausverkauft & über 80% Marge
- Pico11: Tool schrumpft Windows-11-ISO auf unter 700 Megabyte
- Physiker postulieren neue Materieform: In der Zeit fließende Flüssigkeit
- Land unter bei EA: Moral der Mitarbeiter durch KI-Druck auf Tiefpunkt
- Cyberpunk 2: Endlich Multiplayer und Koop-Modus in Night City?
- Revival des CD-Players droht an fehlenden Bauteilen zu scheitern
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
openDesk, das ist die anpassungsfähige Office- und Kollaborationssuit
d-hubs - Gestern 16:33 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
PC.Nutzer - Gestern 15:22 Uhr -
Kali Linux 2026.3 ist veröffentlicht! sechs neue Tools
d-hubs - Vorgestern 19:16 Uhr -
robocopy
Airboss - 25.10. 01:48 Uhr -
die neueste DietPi 10.8 ist da:
d-hubs - 23.10. 17:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen