AMD & ARM streben einheitlichen Plattform-Layer an
Eine Reihe von Technologieunternehmen hat sich zur Heterogeneous Systems Architecture (HSA) Foundation zusammengeschlossen. Deren Gründung wurde von Phil Rogers, Corporate Fellow bei AMD, auf der Entwicklungskonferenz Fusion Developer Summit bekannt gegeben.
Neben AMD zählen auch ARM, Texas Instruments und MediaTek zu den Gründungsmitgliedern. Ziel der Organisation ist die Förderung einer vielfältigen Plattform-Landschaft in der IT-Welt und der dafür benötigten offenen Standards auf verschiedenen Ebenen.
Einer der Kernpunkte liegt dabei bei der Unterstützung von Programmierern, mit möglichst geringem Aufwand Software zu entwickeln, die auf verschiedenen Plattformen zum Einsatz kommen kann und zur Beschleunigung von Berechnungen auf vorhandene Grafikchips zurückgreift. So sollen möglichst alle verfügbaren Rechen-Ressourcen auf verschiedenen System-Architekturen ausgenutzt werden können.
Um dies zu ermöglichen, haben sich die beteiligten Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine Spezifikation zu entwickeln, die ein einheitlichen Programmiermodell auf unterschiedlichen Plattformen definiert. So sollen Entwickler letztlich eine Umgebung vorfinden, auf der ihre Anwendungen sowohl auf x86- als auch auf ARM-Systemen unter voller Ausnutzung aller vorhandenen CPU- und GPU-Kerne arbeitet.
AMD will entsprechende Spezifikationen spätestens bis 2014 in seinen Chip-Designs umsetzen. Darüber hinaus gibt es aber auch Überlegungen, die dann vorhandenen plattformübergreifenden Layer als Basis für eine Verschmelzung verschiedener Architekturen auf einem Chip zu ermöglichen. ARM-Prozessoren könnten dann beispielsweise mit einer AMD-GPU kombiniert werden. Für Nischenanwendungen wären sogar hybride x86- und ARM-Prozessoren denkbar. Vor allem aber läuft es darauf hinaus, den Entwicklern letztlich die Arbeit der Optimierung ihrer Software für Multicore-Umgebungen abzunehmen.
Einer der Kernpunkte liegt dabei bei der Unterstützung von Programmierern, mit möglichst geringem Aufwand Software zu entwickeln, die auf verschiedenen Plattformen zum Einsatz kommen kann und zur Beschleunigung von Berechnungen auf vorhandene Grafikchips zurückgreift. So sollen möglichst alle verfügbaren Rechen-Ressourcen auf verschiedenen System-Architekturen ausgenutzt werden können.
Um dies zu ermöglichen, haben sich die beteiligten Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine Spezifikation zu entwickeln, die ein einheitlichen Programmiermodell auf unterschiedlichen Plattformen definiert. So sollen Entwickler letztlich eine Umgebung vorfinden, auf der ihre Anwendungen sowohl auf x86- als auch auf ARM-Systemen unter voller Ausnutzung aller vorhandenen CPU- und GPU-Kerne arbeitet.
AMD will entsprechende Spezifikationen spätestens bis 2014 in seinen Chip-Designs umsetzen. Darüber hinaus gibt es aber auch Überlegungen, die dann vorhandenen plattformübergreifenden Layer als Basis für eine Verschmelzung verschiedener Architekturen auf einem Chip zu ermöglichen. ARM-Prozessoren könnten dann beispielsweise mit einer AMD-GPU kombiniert werden. Für Nischenanwendungen wären sogar hybride x86- und ARM-Prozessoren denkbar. Vor allem aber läuft es darauf hinaus, den Entwicklern letztlich die Arbeit der Optimierung ihrer Software für Multicore-Umgebungen abzunehmen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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