2 Milliarden Chips mit ARM-Design in einem Quartal
Binnen der letzten drei Monate wurden weltweit insgesamt 2 Milliarden Chips ausgeliefert, die auf einer Architektur des britischen Chip-Designers ARM basieren. Damit behauptet sich das Unternehmen gegen den Trend des Marktes und kann ein solides Wachstum erzielen.
Immerhin stieg die Zahl der ARM-Prozessoren somit um 9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt verzeichnete die Chipindustrie hingegen einen Rückgang der Stückzahlen um 4 Prozent. Insbesondere der Boom in den Bereichen Smartphones und Tablets, in denen ARM-Prozessoren eine wichtige Rolle spielen, beflügelt das Unternehmen dabei.
Das drückt sich auch in den Einnahmen aus der Lizenzierung von Chip-Designs an die Halbleiter-Hersteller aus. Da die Nachfrage vor allem bei High End-Architekturen, die leistungsfähige Mobilgeräte ermöglichen, steigt, kletterten die Umsätze hier sogar um 14 Prozent.
Insgesamt konnte ARM für das letzte Quartal einen Umsatz von 213 Millionen Dollar ausweisen. Das sind 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Vor Steuern erzielte das Unternehmen dadurch nach eigenen Angaben eine Gewinnsteigerung von 80 Millionen Dollar auf 103 Millionen Dollar.
ARM-Chef Warren East geht davon aus, dass die Entwicklung so schnell nicht abebben wird. Denn viele große Hersteller, die auf ARM-Chips setzen, hätten in der letzten Zeit gute neue Produkte vorgestellt. Weitere folgen wohl in den kommenden Wochen - hier sind beispielsweise Apples nächstes iPhone sowie die ARM-basierten Tablets mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 zu nennen.
Während der Marktführer Intel zunehmend versucht, in ARMs eigentlichen Kerngebieten Fuß zu fassen, expandieren die Briten wiederum in neue Märkte. Insbesondere bei Computern und Servern will man in Zukunft ein Wörtchen mitreden und so das eigene Wachstum aufrechterhalten. East betonte aber auch, dass die Kernkompetenz im Bereich der Embedded-Anwendungen dabei nicht vernachlässigt wird. Hier hätten sich zuletzt vor allem Freescale und Toshiba mit neuen Produkten hervorgetan.
Das drückt sich auch in den Einnahmen aus der Lizenzierung von Chip-Designs an die Halbleiter-Hersteller aus. Da die Nachfrage vor allem bei High End-Architekturen, die leistungsfähige Mobilgeräte ermöglichen, steigt, kletterten die Umsätze hier sogar um 14 Prozent.
Insgesamt konnte ARM für das letzte Quartal einen Umsatz von 213 Millionen Dollar ausweisen. Das sind 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Vor Steuern erzielte das Unternehmen dadurch nach eigenen Angaben eine Gewinnsteigerung von 80 Millionen Dollar auf 103 Millionen Dollar.
ARM-Chef Warren East geht davon aus, dass die Entwicklung so schnell nicht abebben wird. Denn viele große Hersteller, die auf ARM-Chips setzen, hätten in der letzten Zeit gute neue Produkte vorgestellt. Weitere folgen wohl in den kommenden Wochen - hier sind beispielsweise Apples nächstes iPhone sowie die ARM-basierten Tablets mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 zu nennen.
Während der Marktführer Intel zunehmend versucht, in ARMs eigentlichen Kerngebieten Fuß zu fassen, expandieren die Briten wiederum in neue Märkte. Insbesondere bei Computern und Servern will man in Zukunft ein Wörtchen mitreden und so das eigene Wachstum aufrechterhalten. East betonte aber auch, dass die Kernkompetenz im Bereich der Embedded-Anwendungen dabei nicht vernachlässigt wird. Hier hätten sich zuletzt vor allem Freescale und Toshiba mit neuen Produkten hervorgetan.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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