AMD integriert ARM-Chip in seine x86-Prozessoren

Der Prozessorhersteller AMD wird ab dem kommenden Jahr damit beginnen, einen von dem britischen Unternehmen ARM lizenzierten Zusatzprozessor in seine eigenen x86-Prozessoren zu integrieren. Dieser soll fortgeschrittene Sicherheitsfunktionen ermöglichen.
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AMD
AMD will zunächst nur einen kleinen Teil seiner sogenannten Accelerated Processing Units (APUs) mit dem zusätzlichen ARM-Prozessor auf Basis der Cortex-A5-Architektur ausstatten. Später könnte dann eine Ausdehnung dieser Maßnahme auf das gesamte APU-Line-Up des Intel-Konkurrenten erfolgen, heißt es.

Der ARM Cortex-A5-Kern ergänzt die bisher in den APUs enthaltenen x86- und Grafikprozessoren, übernimmt aber keine Aufgaben, die für den Nutzer transparent sind. Stattdessen soll er eine Unterstützung für die Sicherheitstechnologie ARM TrustZone integrieren, die unter anderem einen Schutz gegen Schadsoftware und die Möglichkeit zur Nutzung sicherer Verbindungen zu Peripheriegeräten gewährleisten kann.

TrustZone ist bereits länger Teil der System-on-Chip-Designs von ARM, es ist daher sozusagen ein breit unterstützter Standard. AMD muss also keine eigene Sicherheitsplattform selbst entwickeln. Zwar hat das Unternehmen eine x86-Lizenz von Intel erworben, dessen Sicherheitstechnologie Trusted Execution Technology ist aber nicht Teil der x86-Spezifikation und wird somit auch nicht von AMDs Lizenz abgedeckt.
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