Social Network Badoo wächst hierzulande um 148%
Trotz der starken Dominanz von Facebook im Bereich sozialer Netzwerke gibt es offenbar immer noch Spielraum für alternative Konzepte. Im Windschatten des Marktführers gewinnt aktuell das Social Network Badoo in Deutschland enorm an Popularität.
Wie das Nachrichtenmagazin 'Focus' in seiner kommenden Ausgabe berichtet, stieg die Besucherzahl innerhalb eines Jahres in Deutschland um 148 Prozent auf 2,3 Millionen im April. Mehr Dynamik weist im Moment kein großer Konkurrent auf dem deutschen Markt auf.
Badoo wurde 2006 von dem Russen Andrey Andreev gegründet und sieht sich als Plattform für neue Kontakte. Der Marketing-Chefin des Londoner Unternehmens, Jessica Powell, zufolge gebe es "Platz für drei Konzepte: Facebook für die schon bestehenden Freundschaften, Linkedin für die Geschäftskontakte und Badoo für neue Kontakte".
Das Unternehmen hat zur Zeit rund 150 Millionen Nutzer in aller Welt. Die Planungen für dieses Jahr gehen von einem Umsatz von 150 Millionen Dollar aus. Badoo ist es dabei bereits gelungen, sein Geschäft profitabel zu gestalten.
Konkurrenten mit anderen Schwerpunkten könnten aber zukünftig nicht das einzige Problem für Facebook werden. Dem Platzhirsch droht vor allem Gefahr, wenn es nicht endlich gelingt, auch im Mobile-Bereich entscheidende Verbesserungen hervorzubringen. Bisher ist das Social Network auf Smartphones im Vergleich zu einigen Konkurrenz lediglich mit recht stiefmütterlich behandelten Apps vertreten.
Badoo wurde 2006 von dem Russen Andrey Andreev gegründet und sieht sich als Plattform für neue Kontakte. Der Marketing-Chefin des Londoner Unternehmens, Jessica Powell, zufolge gebe es "Platz für drei Konzepte: Facebook für die schon bestehenden Freundschaften, Linkedin für die Geschäftskontakte und Badoo für neue Kontakte".
Das Unternehmen hat zur Zeit rund 150 Millionen Nutzer in aller Welt. Die Planungen für dieses Jahr gehen von einem Umsatz von 150 Millionen Dollar aus. Badoo ist es dabei bereits gelungen, sein Geschäft profitabel zu gestalten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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