Nokia verbrennt Geldreserven, Microsoft als Retter?
Diverse Marktbeobachter warnen davor, dass Nokia derzeit mit einer gefährlich hohen Geschwindigkeit seine milliardenschweren Geldreserven "verbrennt", was dem Unternehmen langfristig erhebliche Schwierigkeiten bescheren könnte.
Die Kosten von Nokias Außenständen sorgen unter vielen der von der Nachrichtenagentur 'Reuters' befragten Börsenspezialisten für Bedenken, weil das Unternehmen mit der Rückzahlung in Verzug geraten könnte. Innerhalb der letzten fünf Geschäftsquartale hat Nokia bereits 2,1 Milliarden Euro seiner Bargeldreservern aufgebraucht.
Sollte das Unternehmen weiter so viel Geld verlieren, wären die verbleibenden Reservern von rund 4,9 Milliarden Euro innerhalb weniger Jahre ebenfalls verbraucht. Den Analysten zufolge könnte Nokia innerhalb von nur drei Quartalen weitere 2 Milliarden Euro verbrauchen, wobei besonders pessimistische Beobachter sogar damit rechnen, dass das Unternehmen seinen gesamten Bargeldpuffer innerhalb eines Jahres durchbringt.
Ein Unternehmenssprecher erklärte dazu, dass Nokia derzeit daran arbeitet, sich für künftiges Wachstum neu zu positionieren. Es gehe darum, die Kosten zu senken, den Geldfluss zu verbessern und eine starke finanzielle Position zu behalten.
Die Gründe für Nokias Probleme sind vielfältig. So hat das Unternehmen inzwischen eingestanden, dass man den Trend zu Smartphones unterschätzt hat. Die Verkaufszahlen der Nokia Lumia Smartphones mit Windows Phone erfüllen die Erwartungen bisher nicht, auch wenn sich die Lage nach Einschätzung vieler Analysten bald verbessern könnte.
Für den Fall, dass Nokia es nicht schafft, seine Verluste zu stoppen, sehen einige Beobachter Microsoft als sogenannten "Weißen Ritter", der dem Unternehmen durch einen Einstieg oder zumindest umfangreiche Investitionen sozusagen das Leben retten könnte. Schon jetzt zahlt Microsoft dem finnischen Handyhersteller jährlich eine Milliarde Dollar für die Verwendung von Windows Phone auf den Telefonen der Lumia-Reihe.
Sollte das Unternehmen weiter so viel Geld verlieren, wären die verbleibenden Reservern von rund 4,9 Milliarden Euro innerhalb weniger Jahre ebenfalls verbraucht. Den Analysten zufolge könnte Nokia innerhalb von nur drei Quartalen weitere 2 Milliarden Euro verbrauchen, wobei besonders pessimistische Beobachter sogar damit rechnen, dass das Unternehmen seinen gesamten Bargeldpuffer innerhalb eines Jahres durchbringt.
Ein Unternehmenssprecher erklärte dazu, dass Nokia derzeit daran arbeitet, sich für künftiges Wachstum neu zu positionieren. Es gehe darum, die Kosten zu senken, den Geldfluss zu verbessern und eine starke finanzielle Position zu behalten.
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