Instagram wollte von Facebook zwei Mrd. Dollar
Laut einem Bericht der US-Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' konnte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den von Instagram ursprünglich geforderten Übernahmepreis halbieren: Die Macher der beliebten Foto-App verlangten angeblich zunächst zwei Milliarden Dollar.
Bei den Übernahmegesprächen, die der Facebook-Chef und -Gründer Mark Zuckerberg selbst geführt hat, wollte sein Verhandlungspartner, der Instagram-Mitgründer Kevin Systrom, ganze zwei Milliarden Dollar haben, Zuckerberg gelang es, diese Summe noch ordentlich nach unten zu drücken.
Die Verhandlungen, die nicht einmal drei Tage gedauert haben sollen, haben nach Angaben des 'Wall Street Journals' (WSJ) in Zuckerbergs Haus im kalifornischen Palo Alto stattgefunden. Das WSJ beruft sich hierbei auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Das Außergewöhnliche an den ungewöhnlich schnellen Verhandlungen war nicht nur der letztendlich vereinbarte Milliardenbetrag, sondern ihre Art, schreibt die Wirtschaftszeitung: So verzichteten die beiden bei ihren Gesprächen auf Anwälte, Banker oder sonstige Berater. Erst als der Deal unter Dach und Fach war, informierte Zuckerberg den Facebook-Vorstand. "Ihnen wurde das mitgeteilt, sie wurden nicht etwa konsultiert", betonte ein WSJ-Informant dabei.
Siehe auch: Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar
Dabei kam dem Facebook-Chef entgegen, dass ihm 28 Prozent des sozialen Netzwerkes gehören, er kontrolliert sogar 57 Prozent der Stimmrechte bei Facebook. Nur deshalb war es Mark Zuckerberg möglich, einen derartigen Alleingang durchzuziehen. Allerdings kam ihm ebenfalls zugute, dass sein Verhandlungspartner Kevin Systrom (zu diesem Zeitpunkt) auch etwa 45 Prozent der Instagram-Anteile kontrolliert hat.
Letztlich kam es Facebook-intern doch zu einer Abstimmung, diese hatte aber, so berichten Insider, vor allem symbolische Bedeutung, schreibt das WSJ. Der Deal ist vor etwas mehr als einer Woche bekannt geworden, Mark Zuckerberg betonte dabei, dass es künftig keinen Facebook-Zwang bei Instagram geben werde, da man sich bewusst sei, dass das soziale Netzwerk und Instagram unterschiedliche Dienste seien.
Siehe auch: Alles zum Thema in unserem Facebook-Special
Link: WinFuture bei Facebook
Die Verhandlungen, die nicht einmal drei Tage gedauert haben sollen, haben nach Angaben des 'Wall Street Journals' (WSJ) in Zuckerbergs Haus im kalifornischen Palo Alto stattgefunden. Das WSJ beruft sich hierbei auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Das Außergewöhnliche an den ungewöhnlich schnellen Verhandlungen war nicht nur der letztendlich vereinbarte Milliardenbetrag, sondern ihre Art, schreibt die Wirtschaftszeitung: So verzichteten die beiden bei ihren Gesprächen auf Anwälte, Banker oder sonstige Berater. Erst als der Deal unter Dach und Fach war, informierte Zuckerberg den Facebook-Vorstand. "Ihnen wurde das mitgeteilt, sie wurden nicht etwa konsultiert", betonte ein WSJ-Informant dabei.
Siehe auch: Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar
Dabei kam dem Facebook-Chef entgegen, dass ihm 28 Prozent des sozialen Netzwerkes gehören, er kontrolliert sogar 57 Prozent der Stimmrechte bei Facebook. Nur deshalb war es Mark Zuckerberg möglich, einen derartigen Alleingang durchzuziehen. Allerdings kam ihm ebenfalls zugute, dass sein Verhandlungspartner Kevin Systrom (zu diesem Zeitpunkt) auch etwa 45 Prozent der Instagram-Anteile kontrolliert hat.
Letztlich kam es Facebook-intern doch zu einer Abstimmung, diese hatte aber, so berichten Insider, vor allem symbolische Bedeutung, schreibt das WSJ. Der Deal ist vor etwas mehr als einer Woche bekannt geworden, Mark Zuckerberg betonte dabei, dass es künftig keinen Facebook-Zwang bei Instagram geben werde, da man sich bewusst sei, dass das soziale Netzwerk und Instagram unterschiedliche Dienste seien.
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