RTX 50 Super: Nvidia verzögert Release - Neuer VRAM wird zum Problem
Die neuen Super-Modelle der RTX-50-Grafikkarten sind offenbar fertig. Mindestens ein Boardpartner soll die Hardware bereits erhalten haben. Doch hohe Kosten für den Speicher zwingen Nvidia nun anscheinend zu einer Verzögerung bei der Veröffentlichung.
Die neuen Ausführungen, darunter die RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super, sollen mit dichteren GDDR7-Speicherbausteinen ausgestattet werden. Sie bieten eine Kapazität von drei Gigabyte pro Chip. Das erlaubt eine deutliche Erhöhung des Videospeichers, ohne die Speicherbus-Konfiguration anpassen zu müssen. Ein Vorteil für Endanwender ist die höhere Leistung bei speicherintensiven Anwendungen. Ein Nachteil ist jedoch ein deutlich höherer Anschaffungspreis.
Obwohl die neuen Chips nur 50 Prozent mehr Kapazität bieten, sind sie in der Beschaffung also etwa dreimal so teuer. Für eine Grafikkarte, die sechs oder acht solcher Module benötigt, steigen die Produktionskosten dadurch um mehrere Hundert Euro. Nvidia hat die Boardpartner daher angewiesen, den Verkauf vorerst zu verschieben, bis sich die Marktlage stabilisiert.
Ein Grund für die schlechte Verfügbarkeit und den hohen Preis der Module mit drei Gigabyte ist die hohe Nachfrage im professionellen Sektor. Nvidia setzt die Speicherbausteine auch bei hochprofitablen Produkten für KI-Infrastruktur ein. Modelle wie die RTX PRO 6000 Blackwell oder Rubin CPX haben bei der Zuteilung der knappen Ressourcen Vorrang. Für Spieler bedeutet das, dass sie vorerst noch länger auf die Super-Varianten der RTX-50-Grafikkarten warten müssen.
Da die Anzahl der Rechenkerne laut aktuellen Informationen unverändert bleibt, resultiert der höhere Stromverbrauch primär aus dem neuen Speicherdesign. Um den gestiegenen Energiebedarf zu rechtfertigen, könnten die Ingenieure die Taktfrequenzen der GPUs leicht anheben. Bislang hat Nvidia jedoch noch keine offiziellen Informationen geteilt. Auch einen neuen Zeitplan für die offizielle Markteinführung der Super-Serie gibt es bisher nicht.
Die teuren Speicherchips verzögern den Start der neuen GPUs. Wartet ihr auf die Super-Modelle oder habt ihr momentan ohnehin keinen Bedarf an einer neuen Grafikkarte? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Grafikkarten bereits ausgeliefert
Die nächsten Grafikkarten von Nvidia stehen offenbar in den Startlöchern. Nachdem es Anfang des Jahres noch geheißen hatte, dass es überhaupt keine Super-Modelle der Blackwell-Generation geben würde, sickerte Anfang Juni durch, dass mittlerweile wohl doch eine Veröffentlichung der Varianten mit mehr Speicher angedacht ist. Die Super-Modelle der Serie RTX 50 Super sind nun offenbar fertiggestellt und wurden angeblich bereits an mindestens einen Boardpartner verschickt. Dennoch verzögert sich der offizielle Verkaufsstart auf unbestimmte Zeit. Der Grund für den aktuellen Auslieferungsstopp soll in den stark gestiegenen Kosten für die benötigten Speichermodule liegen.Die neuen Ausführungen, darunter die RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super, sollen mit dichteren GDDR7-Speicherbausteinen ausgestattet werden. Sie bieten eine Kapazität von drei Gigabyte pro Chip. Das erlaubt eine deutliche Erhöhung des Videospeichers, ohne die Speicherbus-Konfiguration anpassen zu müssen. Ein Vorteil für Endanwender ist die höhere Leistung bei speicherintensiven Anwendungen. Ein Nachteil ist jedoch ein deutlich höherer Anschaffungspreis.
Kosten steigen enorm an
Die aktuelle Kostenstruktur sorgt nun offenbar für Probleme. Wie VideoCardz berichtet, kostet ein einzelner Chip mit drei Gigabyte derzeit zwischen 60 Dollar (etwa 52 Euro) und 70 Dollar (etwa 61 Euro). Zum Vergleich: Ein reguläres Modul mit zwei Gigabyte liegt bei lediglich rund 20 Dollar (etwa 17 Euro).Obwohl die neuen Chips nur 50 Prozent mehr Kapazität bieten, sind sie in der Beschaffung also etwa dreimal so teuer. Für eine Grafikkarte, die sechs oder acht solcher Module benötigt, steigen die Produktionskosten dadurch um mehrere Hundert Euro. Nvidia hat die Boardpartner daher angewiesen, den Verkauf vorerst zu verschieben, bis sich die Marktlage stabilisiert.
Ein Grund für die schlechte Verfügbarkeit und den hohen Preis der Module mit drei Gigabyte ist die hohe Nachfrage im professionellen Sektor. Nvidia setzt die Speicherbausteine auch bei hochprofitablen Produkten für KI-Infrastruktur ein. Modelle wie die RTX PRO 6000 Blackwell oder Rubin CPX haben bei der Zuteilung der knappen Ressourcen Vorrang. Für Spieler bedeutet das, dass sie vorerst noch länger auf die Super-Varianten der RTX-50-Grafikkarten warten müssen.
Mehr Stromverbrauch erwartet
Neben den höheren Kosten bringen die neuen Speichermodule auch einen gestiegenen Energiebedarf mit sich. Frühe Einträge in einem Netzteil-Kalkulator von Seasonic deuten darauf hin, dass die Leistungsaufnahme bei den Super-Modellen merklich ansteigt. So soll die RTX 5080 Super bis zu 415 Watt benötigen. Das entspricht einem Plus von 55 Watt gegenüber dem Standardmodell.Da die Anzahl der Rechenkerne laut aktuellen Informationen unverändert bleibt, resultiert der höhere Stromverbrauch primär aus dem neuen Speicherdesign. Um den gestiegenen Energiebedarf zu rechtfertigen, könnten die Ingenieure die Taktfrequenzen der GPUs leicht anheben. Bislang hat Nvidia jedoch noch keine offiziellen Informationen geteilt. Auch einen neuen Zeitplan für die offizielle Markteinführung der Super-Serie gibt es bisher nicht.
Die teuren Speicherchips verzögern den Start der neuen GPUs. Wartet ihr auf die Super-Modelle oder habt ihr momentan ohnehin keinen Bedarf an einer neuen Grafikkarte? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidias RTX 50 Super-Grafikkarten sind fertig, werden aber verschoben
- Grund dafür sind die extrem hohen Preise der neuen GDDR7-Speicherchips
- Die Module mit drei Gigabyte kosten etwa dreimal so viel wie 2-GB-Chips
- Die enorme Nachfrage im profitablen KI-Sektor verknappt das Angebot
- Zudem wird eine spürbar höhere Leistungsaufnahme der Karten erwartet
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