Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar

Ostern war das Wochenende der Milliarden-Deals: Nachdem gestern bekannt wurde, dass Microsoft für eine Milliarde Dollar AOL-Patente erwirbt, hat auch Facebook eine Übernahme in dieser Höhe getätigt und mit Burbn die Macher der beliebten Foto-App Instagram gekauft.
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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst hat auf seiner 'Seite' auf dem sozialen Netzwerk die Übernahme der beliebten Foto-App, mit der man auf Smartphones Fotos u. a. mittels Filter bearbeiten kann, bekannt gegeben. Zuckerberg schreibt, dass man dadurch die Möglichkeit haben werde, noch enger mit dem Instagram-Team zusammenzuarbeiten.

Zuckerberg kündigte dabei aber auch an, dass man sich bewusst sei, dass Facebook und Instagram unterschiedliche Dienste seien. Diese ergänzen sich zwar, man werde aber darauf achten, dass man die Stärken und Funktionen von Instagram beibehalten und ausbauen wird. Einen Facebook-Zwang werde es dabei nicht geben, man plant nicht, "alles in Facebook zu integrieren".

Siehe auch: Alles zum Thema in unserem Facebook-Special

Man werde deshalb Instagram unabhängig von Facebook aufbauen und weiterentwickeln, so Zuckerberg. Man sei bei Facebook überzeugt, dass die Möglichkeit, Instagram mit anderen Netzwerken zu verbinden und zu nutzen, ein essentieller Teil des Erlebnisses ist. Dementsprechend sollen alle Funktionen beibehalten werden, per Instagram auch woanders veröffentlichen zu können.

Gleichzeitig werde man aber auf die Erfahrungen der Instagram-Entwickler zurückgreifen, um "ähnliche Funktionen" in Facebook einzubauen. Im Gegenzug soll Instagram von Facebooks starker menschlicher und technischer Infrastruktur profitieren.

Mark Zuckerberg schreibt schließlich, dass dies nicht der Auftakt eines Einkaufsrausches sein soll: Man habe noch nie zuvor ein Unternehmen bzw. ein Produkt mit so vielen Nutzern gekauft. Dieses erste Mal soll aber auch nicht zur Regel werden, man werde solche Übernahmen "nicht mehr so oft, wenn überhaupt" tätigen, schreibt Zuckerberg. Die Übernahmesumme nannte der Facebook-Chef allerdings nicht selbst, diese wurde von 'Business Insider' veröffentlicht.

Link: WinFuture bei Facebook
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