Geldstrafe: Google muss 25.000 Dollar bezahlen

Die US-Telekommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat den Internetkonzern Google im Zusammenhang mit dem Kartendienst Street View dazu aufgefordert, eine Strafe von 25.000 US-Dollar zu bezahlen.
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Nachdem Google im Jahr 2010 bestätigte, dass im Zuge der Kamerafahrten für Street View auch Daten aus ungesicherten WLAN-Netzwerken aufgezeichnet wurden, beschäftigten sich weltweit Regulierungsbehörden mit diesem Vorfall. Google teilte damals mit, dass diese nicht absichtlich aufgezeichnet wurden.

In den Vereinigten Staaten soll der Internetkonzern Google die von der FCC angestrebten und durchgeführten Ermittlungen im Zusammenhang mit der Datensammlung bei den Kamerafahrten für Street View absichtlich verzögert und behindert haben. Aus diesem Grund muss Google nun 25.000 US-Dollar bezahlen.

Einige Informationen zu diesem Thema gehen aus einer veröffentlichten Erklärung hervor. Die FCC zeigt sich darin mit der Zusammenarbeit bei den Ermittlungen unzufrieden. Von Google habe man nicht die gewünschten Details erhalten.

Unter dem Strich forderte die US-Telekommunikationsbehörde fünf Mal dazu auf, eine komplette Erklärung zu dieser Angelegenheit abzugeben. Handfeste Beweise dafür, dass die gesammelten Daten von Google zu eigenen Zwecken verwendet wurden, liegen der FCC bisher nicht vor. Folglich muss Google diese Geldstrafe nicht wegen der Sammlung von Daten in den WLAN-Netzen bezahlen.

In einer Stellungnahme gegenüber dem Wall Street Journal äußerte sich eine Pressesprecherin von Google zu diesem Thema. Die Angaben habe man in der Vergangenheit nach bestem Wissen getroffen. Ferner sei man erleichtert, dass die FCC zu dem Schluss gekommen ist, dass man nach den gültigen Gesetzen gehandelt hat.

Wegen der Panne bei der Erfassung von WLAN-Daten musste Google im März des vergangenen Jahres in Frankreich eine Strafe von 100.000 Euro bezahlen. Zu dieser Entscheidung kam damals die Datenschutzaufsicht CNIL.
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