Street View: Ermittlungen gegen Google in den USA
Auseinandersetzen will sich die Telekommunikationsbehörde in diesem Fall mit der Tatsache, dass Google bei den Kamerafahrten für den hauseigenen Kartendienst Street View Daten aus privaten WLAN-Netzwerken abgefangen hat.
Die angesprochene Untersuchung läuft in den USA seit Mitte der Woche, berichtet die 'Washington Post'. Vorrangig soll sich diesbezüglich herausstellen, ob der Internetkonzern gegen ein US-Gesetz verstoßen hat, welches die unbefugte Veröffentlichung oder Nutzung von Daten, die über Funknetze abgefangen wurden, verbietet.
Insgesamt soll Google auf diesem Wege 600 GByte an Daten gesammelt haben. Sobald dem Unternehmen in allen 30 Ländern entsprechende Genehmigungen ausgesprochen werden, will man die Daten löschen.
Vor gut zwei Wochen hat die US-amerikanische Handelsbehörde (FTC) die Untersuchungen in diesem Zusammenhang abgeschlossen und es bei einer Kritik belassen.
Der Öffentlichkeit will Google auch in Deutschland präsentieren, dass der Prozess der Unkenntlichmachung von Inhalten bei Street View gut funktioniert. Aus diesem Grund hat sich der Konzern an den TÜV Rheinland gewendet. Google wurde diesbezüglich ein Gütesiegel ausgestellt.
In den kommenden Tagen will Google in Deutschland 20 weitere große Städte in Street View einbinden. Als erster deutscher Ort kann seit einigen Tagen Oberstaufen erkundet werden.
Google Street View-Videos
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