Facebook will Nutzer vor Arbeitgebern schützen
Die Betreiber des Social Networks Facebook wollen Nutzer zukünftig besser vor den Schnüffel-Bedürfnissen potenzieller Arbeitgeber oder anderer Vorgesetzter schützen. Dies kündigte der für Datenschutz-Angelegenheiten verantwortliche Manager Erin Egan an.
Das Unternehmen reagiert damit auf Berichte, nach denen es inzwischen immer wieder dazu kommt, dass Jobsuchende in Bewerbungsgesprächen genötigt werden, ihre Login-Daten für Facebook herauszugeben, damit der potenzielle Arbeitgeber den Hintergrund des Bewerbers überprüfen kann. Auch an einigen Universitäten werden Sportler verpflichtet, sich in dem Social Network mit ihrem Trainer oder einem Richtlinienbeauftragten anzufreunden, damit diese die Freizeitaktivitäten im Auge behalten können.
"Solche Praktiken verletzen das Recht auf Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzer und ihrer Freunde", so Egan laut einem Bericht des Magazins 'Mashable'. Dies könnte nicht nur für die jeweiligen User unangenehme Folgen haben. Die schnüffelnden Arbeitgeber müssten damit rechnen, wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Gesetzgebung rechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden.
Nutzer, die in die Herausgabe ihrer Zugangsdaten einwilligen müssten laut Egan damit rechnen, wegen nichtöffentlicher Daten Opfer von Diskriminierung zu werden - etwa wenn der jeweilige Personaler Probleme mit dessen sexueller Orientierung, der Freizeitgestaltung oder seinen politischen Überzeugungen hat.
Der Rechtsanwalt Bradley Shear ging kürzlich bei der Bewertung solche Vorfälle sogar noch weiter als Egan. Seiner Einschätzung nach ist das Ausschnüffeln der persönlichen Daten potenzieller Arbeitgeber ein Verstoß gegen die US-Verfassung. "Ich kann nicht glauben, dass es Leute gibt, die denken, das wäre in Ordnung", erklärte er. Facebook will zumindest Nutzern zukünftig stärker helfen, gegen solche Wünsche ihrer Vorgesetzten vorzugehen. Neben Beratungsangeboten wolle man notfalls auch die Prozessführung finanzieren, hieß es.
Special: Alles zum Thema Facebook
"Solche Praktiken verletzen das Recht auf Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzer und ihrer Freunde", so Egan laut einem Bericht des Magazins 'Mashable'. Dies könnte nicht nur für die jeweiligen User unangenehme Folgen haben. Die schnüffelnden Arbeitgeber müssten damit rechnen, wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Gesetzgebung rechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden.
Nutzer, die in die Herausgabe ihrer Zugangsdaten einwilligen müssten laut Egan damit rechnen, wegen nichtöffentlicher Daten Opfer von Diskriminierung zu werden - etwa wenn der jeweilige Personaler Probleme mit dessen sexueller Orientierung, der Freizeitgestaltung oder seinen politischen Überzeugungen hat.
Der Rechtsanwalt Bradley Shear ging kürzlich bei der Bewertung solche Vorfälle sogar noch weiter als Egan. Seiner Einschätzung nach ist das Ausschnüffeln der persönlichen Daten potenzieller Arbeitgeber ein Verstoß gegen die US-Verfassung. "Ich kann nicht glauben, dass es Leute gibt, die denken, das wäre in Ordnung", erklärte er. Facebook will zumindest Nutzern zukünftig stärker helfen, gegen solche Wünsche ihrer Vorgesetzten vorzugehen. Neben Beratungsangeboten wolle man notfalls auch die Prozessführung finanzieren, hieß es.
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