Wikileaks-Gründer will in den australischen Senat
Der Gründer der Whistleblowing-Plattform Wikileaks will kürzlich bekannt gewordenen Informationen zufolge in seiner Heimat Australien für den Senat kandidieren, heißt es in einem Beitrag auf 'Twitter'.
In dem zugehörigen Tweet heißt es, dass Julian Assange sich dazu entschlossen hat, für den Senat zu kandieren. Gegenwärtig steht der Wikileaks-Gründer in Großbritannien nach wie vor unter Hausarrest. Trotzdem könnte er in Australien zur Wahl antreten.
Laut dem Politikwissenschaftler John Wanna von der Australian National University ist es grundsätzlich möglich, dass Julian Assange zu der Wahl antritt. Zu den Voraussetzungen gehört es, dass der jeweilige Kandidat auf der australischen Wählerliste steht, sich nicht im Gefängnis befindet, nicht geisteskrank ist und über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt.
Obwohl es unwahrscheinlich sei, dass Assange einen Sitz im australischen Senat gewinnen würde, könnte seine Kandidatur für den australischen Steuerzahler dennoch Hundertausende Dollar kosten. Immerhin kann ein Kandidat von der Regierung mehr als zwei Dollar pro Stimme zur Begleichung seiner Wahlkampfauslagen verlangen, sofern er über vier Prozent der Stimmen erhält.
Der 40-Jährige wehrt sich seit geraumer Zeit gegen die Auslieferung nach Schweden. Dort soll er zu Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden. Wie bereits angesprochen hält er sich aktuell in Großbritannien auf. Der Oberste Gerichtshof will demnächst über seine Auslieferung entscheiden.
Laut dem Politikwissenschaftler John Wanna von der Australian National University ist es grundsätzlich möglich, dass Julian Assange zu der Wahl antritt. Zu den Voraussetzungen gehört es, dass der jeweilige Kandidat auf der australischen Wählerliste steht, sich nicht im Gefängnis befindet, nicht geisteskrank ist und über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt.
Obwohl es unwahrscheinlich sei, dass Assange einen Sitz im australischen Senat gewinnen würde, könnte seine Kandidatur für den australischen Steuerzahler dennoch Hundertausende Dollar kosten. Immerhin kann ein Kandidat von der Regierung mehr als zwei Dollar pro Stimme zur Begleichung seiner Wahlkampfauslagen verlangen, sofern er über vier Prozent der Stimmen erhält.
Der 40-Jährige wehrt sich seit geraumer Zeit gegen die Auslieferung nach Schweden. Dort soll er zu Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden. Wie bereits angesprochen hält er sich aktuell in Großbritannien auf. Der Oberste Gerichtshof will demnächst über seine Auslieferung entscheiden.
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