Polen baut Überwachung zur Fußball-EM massiv aus
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft bauen die polnischen Behörden ihre Überwachungs-Möglichkeiten massiv aus. Begründet wird dies mit dem Versuch, Hooligans für den Verlauf des Turnieres unter Kontrolle zu halten. Zu befürchten sind allerdings weitgehende Kollateralschäden hinsichtlich der Persönlichkeitsrechte unbescholtener Bürger.
Das Monitoring verdächtiger Personen könne bei Bedarf bereits ab dem Grenzübertritt aufgenommen werden, sagte ein Polizei-Sprecher dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Handy-Ortung sowie der Datenaustausch mit nationalen Polizei-Datenbanken gehören demnach zu den geplanten Maßnahmen.
Testweise soll auch INDECT, das umstrittene intelligente Überwachungssystem der EU, zum Einsatz kommen. Dieses kann unter anderem digitalisierte Bilder der Überwachungskameras mit Informationen aus sozialen Netzwerken verknüpfen. Weiterhin soll es Situationen erkennen können, in denen Menschen anders handeln, als es der Normalität entspräche.
Das eigens eingerichtete Sicherheits-Headquarter in Warschau, das mit Europol und Interpol vernetzt ist, soll nach Polizeiangaben eine präventive offene und verdeckte Überwachung während des Turniers sowie enge Kooperation mit internationalen Sicherheitsexperten gewährleisten.
Die polnischen Sicherheitskräfte proben derzeit in der Operation "Libero" ihren Einsatz bei Ausschreitungen gewaltbereiter Fans, im Fall von Naturkatastrophen oder Terrorangriffen. Nach Focus-Informationen werden während aller EM-Spiele in Polen mobile Spezialscanner zum Einsatz kommen, die Stadionbesucher nach radioaktivem und pyrotechnischem Material absuchen.
Die Polizei verfügt über ein an der polnischen Militärakademie entwickeltes Lasergerät, das die chemische Zusammensetzung der Stadionluft ständig untersucht und in der Lage ist, kleinste Mengen bakteriologischer Verseuchung zu identifizieren. Bei allen EM-Spielen in Polen werden zudem Scharfschützen die Stadien sichern. Alle Spielstätten verfügen über Gefängnisse und Räumlichkeiten für die jüngst per Gesetz eingeführten Schnellgerichte.
Testweise soll auch INDECT, das umstrittene intelligente Überwachungssystem der EU, zum Einsatz kommen. Dieses kann unter anderem digitalisierte Bilder der Überwachungskameras mit Informationen aus sozialen Netzwerken verknüpfen. Weiterhin soll es Situationen erkennen können, in denen Menschen anders handeln, als es der Normalität entspräche.
Das eigens eingerichtete Sicherheits-Headquarter in Warschau, das mit Europol und Interpol vernetzt ist, soll nach Polizeiangaben eine präventive offene und verdeckte Überwachung während des Turniers sowie enge Kooperation mit internationalen Sicherheitsexperten gewährleisten.
Die polnischen Sicherheitskräfte proben derzeit in der Operation "Libero" ihren Einsatz bei Ausschreitungen gewaltbereiter Fans, im Fall von Naturkatastrophen oder Terrorangriffen. Nach Focus-Informationen werden während aller EM-Spiele in Polen mobile Spezialscanner zum Einsatz kommen, die Stadionbesucher nach radioaktivem und pyrotechnischem Material absuchen.
Die Polizei verfügt über ein an der polnischen Militärakademie entwickeltes Lasergerät, das die chemische Zusammensetzung der Stadionluft ständig untersucht und in der Lage ist, kleinste Mengen bakteriologischer Verseuchung zu identifizieren. Bei allen EM-Spielen in Polen werden zudem Scharfschützen die Stadien sichern. Alle Spielstätten verfügen über Gefängnisse und Räumlichkeiten für die jüngst per Gesetz eingeführten Schnellgerichte.
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Christian Kahle
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