Samsung und Intel verschmelzen Betriebssysteme
Die Unternehmen Intel und Samsung haben die Verschmelzung ihrer Smartphone-Betriebssysteme Tizen und Bada vereinbart. Dadurch soll eine stärkere Plattform für eine Reihe von mobilen Endgeräten entstehen, die Entwicklern umfangreichere Bibliotheken anbietet, als es die einzelnen Systeme bisher taten.
Beide Betriebssysteme sind von Grund auf recht flexibel gestaltet. Sie können beispielsweise mit verschiedenen Kernels ausgestattet werden. Bei Bada ist es beispielsweise möglich, den üblicherweise eingesetzten Linux-Kernel durch einen Echtzeit-Kern zu ersetzen. Auch Tizen setzt auf einen Linux-Kernel, der wahlweise in einer x86- oder ARM-Variante vorliegen kann.
Nach der Zusammenführung sollen Apps, die mit Samsungs Entwickler-Tools für Bada geschrieben wurden, auch problemlos auf Tizen-Smartphones eingesetzt werden können. Programmierer können auch nach dem Zusammenschluss ihre gewohnten Werkzeuge einsetzen. Bald werden ihnen aber auch leistungsfähigere Tools zur Verfügung stehen, die auf das gesamte Spektrum der Bibliotheken beider Systeme zurückgreifen.
Der Zusammenschluss birgt für beide Plattformen durchaus gewichtige Vorteile. Bada ist beispielsweise hinsichtlich der Möglichkeiten, die sich Entwicklern bieten, noch relativ beschränkt. Allerdings ist das Betriebssystem schon seit einiger Zeit auf Einsteiger-Smartphones von Samsung im Einsatz und es existiert schon eine gewisse Bandbreite an Apps. Tizen ist hingegen ein deutlich ausgereifteres System, dass allerdings kaum am Markt existent ist und inzwischen Probleme haben dürfte, Interesse zu erregen. Eine Zusammenführung kann so die jeweiligen Stärken hervorheben und die fusionierte Plattform deutlich stärker vorantreiben.
Noch in diesem Jahr will Samsung Geräte auf den Markt bringen, die auf das zusammengeführte System setzen. Das Unternehmen hat hier bei weitem nicht nur Smartphones und Tablets im Sinn, sondern erklärte Bada auch schon vor einiger Zeit zum bevorzugten Betriebssystem, mit dem Fernseher zukünftig ein breiteres Funktionsspektrum bieten sollen. Wie das Unternehmen klarstellte, wird bei Smartphones allerdings Android natürlich weiterhin die Hauptrolle spielen.
Nach der Zusammenführung sollen Apps, die mit Samsungs Entwickler-Tools für Bada geschrieben wurden, auch problemlos auf Tizen-Smartphones eingesetzt werden können. Programmierer können auch nach dem Zusammenschluss ihre gewohnten Werkzeuge einsetzen. Bald werden ihnen aber auch leistungsfähigere Tools zur Verfügung stehen, die auf das gesamte Spektrum der Bibliotheken beider Systeme zurückgreifen.
Der Zusammenschluss birgt für beide Plattformen durchaus gewichtige Vorteile. Bada ist beispielsweise hinsichtlich der Möglichkeiten, die sich Entwicklern bieten, noch relativ beschränkt. Allerdings ist das Betriebssystem schon seit einiger Zeit auf Einsteiger-Smartphones von Samsung im Einsatz und es existiert schon eine gewisse Bandbreite an Apps. Tizen ist hingegen ein deutlich ausgereifteres System, dass allerdings kaum am Markt existent ist und inzwischen Probleme haben dürfte, Interesse zu erregen. Eine Zusammenführung kann so die jeweiligen Stärken hervorheben und die fusionierte Plattform deutlich stärker vorantreiben.
Noch in diesem Jahr will Samsung Geräte auf den Markt bringen, die auf das zusammengeführte System setzen. Das Unternehmen hat hier bei weitem nicht nur Smartphones und Tablets im Sinn, sondern erklärte Bada auch schon vor einiger Zeit zum bevorzugten Betriebssystem, mit dem Fernseher zukünftig ein breiteres Funktionsspektrum bieten sollen. Wie das Unternehmen klarstellte, wird bei Smartphones allerdings Android natürlich weiterhin die Hauptrolle spielen.
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Christian Kahle
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