Samsung stellt das Bada-Smartphone Wave 2 vor
Das 3,7 Zoll große Super-LC-Display kann 800 x 480 Pixel darstellen. Auf die AMOLED-Technik hat man verzichtet, entweder aus Kostengründen oder aufgrund der allgemeinen Knappheit der entsprechenden Displays. Die verbaute Technik ist der übliche Smartphone-Standard: 1 GHz Prozessor, 2 Gigabyte Speicher (erweiterbar mittels microSDHC-Karte), GPS-Empfänger, UKW-Radio, HSDPA, WLAN 802.11n, Bluetooth 3.0 und eine 5-Megapixel-Kamera.
Interessanter ist da die Software, denn Samsung setzt beim Wave 2 erneut auf das hauseigene Betriebssystem Bada. Dieses liegt inzwischen in der Version 1.2 vor und unterstützt nun ähnlich wie Android Firmware-Update "over the air". Zudem sollen Anwendungen untereinander mehr Informationen austauschen können. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn man sich einen Alarm gestellt hat und dieser automatisch eine ToDo-App aufruft.
Über den Marktplatz Samsung Apps haben die Besitzer des Wave 2 Zugriff auf rund 1.000 Anwendungen. Zum Lieferumfang gehört die Texteingabe mittels t9 Trace. Wie bei Swype kann man die einzelnen Buchstaben über eine Wischbewegung eingeben.
In Deutschland wird es das Samsung Wave 2 ab November geben. Ohne Mobilfunkvertrag wird es 430 Euro kosten.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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