Kinect für Windows ab 1. Februar für 249 Dollar
Microsoft hat anlässlich der Consumer Electronics Show 2012 (CES) in Las Vegas erstmals einen konkreten Termin für die Einführung seiner Bewegungssteuerung Kinect unter Windows bekanntgegeben.
Während seiner Eröffnungsansprache sagte Firmenchef Steve Ballmer, dass "Kinect for Windows" ab dem 1. Februar verfügbar gemacht werden soll. Bisher war lediglich von einer Einführung Anfang dieses Jahres die Rede.
Microsofts Director of Xbox LIVE Programming Larry "Major Nelson" Hryb stellte dazu klar, dass Kinect für Windows zunächst nur auf PCs genutzt werden kann, auf denen das vor einigen Wochen veröffentlichte Kinect Software Development Kit für Windows im Einsatz ist.
Generell gibt es derzeit aber angeblich bereits ein großes Interesse an der Verwendung der ursprünglich für die Xbox 360 entwickelten Bewegungssteuerung rund um die Kameraeinheit mit ihrer Möglichkeit, Bewegungen des Anwenders im Raum ohne einen speziellen Controller zu erkennen und in Bedienbefehle umzusetzen.
Laut Ballmer arbeiten derzeit bereits mehr als 200 Partnerunternehmen von Microsoft an Kinect-Anwendungen für Windows. Unter anderem entwickeln Firmen wie der Autohersteller Toyota, der Mobilfunkkonzern Telefonica (unter anderem O2), der Spielzeughersteller Mattel und der Kreditkartendienstleister American Express an Kinect-Apps für Windows.
Siehe auch: Microsoft über die kommerzielle Nutzung von Kinect
Kinect for Windows soll in Form eines Pakets aus Software und Hardware ab dem 1. Februar zunächst in zwölf Ländern zum Verkauf angeboten werden. Unter anderem wird das Bundle dann auch in Deutschland erhältlich sein. Für die USA nennt Microsoft eine Preisempfehlung von 249 Dollar. Im Lauf des Jahres soll dann eine weitere Version für "qualifizierte Nutzer aus dem Bildungsbereich" erscheinen, die 149 Dollar kosten wird.
Kinect für Windows ist nicht mit der Xbox 360 kompatibel
In Verbindung mit der Xbox 360 habe sich Kinect zudem als voller Erfolg erwiesen. Allein im letzten Jahr wurden nach Angaben von Microsoft mehr als 18 Millionen Kinect-Sensoren verkauft. Die Konsole selbst wurde inzwischen mehr als 66 Millionen Mal verkauft und es gibt fast 40 Millionen Xbox-LIVE-User.
Updates 8.59 Uhr, 9.45 Uhr: Nach der Ankündigung wurde erste Kritik am Preis von Kinect for Windows laut - immerhin kostet die Version für die Konsole Xbox 360 rund 100 Dollar weniger. Mittlerweile hat Microsoft in einem 'Blog-Eintrag' reagiert und das Zustandekommen der Unverbindlichen Preisempfehlung (249 Dollar) reagiert.
Demnach sei der doch deutlich höhere Preis für das PC-Zubehör mit der Tatsache zu erklären, dass Kinect auf der Xbox 360 vom Kunden selbst subventioniert sei: Konsolenbesitzer würden zahlreiche Kinect-Spiele kaufen, hätten ein Xbox-Live-Abo und tätigen auf der Xbox 360 zudem zahlreiche andere Transaktionen.
Der größte Unterschied von 'Kinect for Windows'zur Version für die Xbox 360 ist der Tiefensensor: In der PC-Fassung wird die Kamera in der Lage sein, Objekte auch auf einer Entfernung von 50 Zentimetern erkennen zu können - und das ohne Qualitätseinbuße. Der "Near Mode" erlaubt sogar eine Entfernung von 40 Zentimetern, hier muss man aber mit einer gewissen Qualitätsverschlechterung rechnen. Bei der Xbox-Variante bilden dagegen etwa 1,8 Meter das Minimum für den Tiefensensor.
Außerdem wurde das USB-Kabel verkürzt, da der Bildschirm zumeist in direkter Nähe des PCs steht. Außerdem wird "Kinect for Windows" ein spezieller Stecker bzw. Adapter ("Dongle") beiliegen, um die "Koexistenz mit anderen USB-Geräten zu verbessern". Die PC-Ausgabe der Bewegungssteuerung wurde auch hinsichtlich der Windows-Treiber optimiert. Bekannt sind mittlerweile auch die Hardware-Mindestvoraussetzungen für den PC-Betrieb von Kinect: Dual-Core-Prozessor mit mindestens 2,66 GHz, USB 2.0 und zumindest 2 Gigabyte RAM.
Im WinFuture-Preisvergleich: Microsoft Kinect (Xbox 360)
Microsofts Director of Xbox LIVE Programming Larry "Major Nelson" Hryb stellte dazu klar, dass Kinect für Windows zunächst nur auf PCs genutzt werden kann, auf denen das vor einigen Wochen veröffentlichte Kinect Software Development Kit für Windows im Einsatz ist.
Generell gibt es derzeit aber angeblich bereits ein großes Interesse an der Verwendung der ursprünglich für die Xbox 360 entwickelten Bewegungssteuerung rund um die Kameraeinheit mit ihrer Möglichkeit, Bewegungen des Anwenders im Raum ohne einen speziellen Controller zu erkennen und in Bedienbefehle umzusetzen.
Laut Ballmer arbeiten derzeit bereits mehr als 200 Partnerunternehmen von Microsoft an Kinect-Anwendungen für Windows. Unter anderem entwickeln Firmen wie der Autohersteller Toyota, der Mobilfunkkonzern Telefonica (unter anderem O2), der Spielzeughersteller Mattel und der Kreditkartendienstleister American Express an Kinect-Apps für Windows.
Siehe auch: Microsoft über die kommerzielle Nutzung von Kinect
Kinect for Windows soll in Form eines Pakets aus Software und Hardware ab dem 1. Februar zunächst in zwölf Ländern zum Verkauf angeboten werden. Unter anderem wird das Bundle dann auch in Deutschland erhältlich sein. Für die USA nennt Microsoft eine Preisempfehlung von 249 Dollar. Im Lauf des Jahres soll dann eine weitere Version für "qualifizierte Nutzer aus dem Bildungsbereich" erscheinen, die 149 Dollar kosten wird.
Kinect für Windows ist nicht mit der Xbox 360 kompatibel
In Verbindung mit der Xbox 360 habe sich Kinect zudem als voller Erfolg erwiesen. Allein im letzten Jahr wurden nach Angaben von Microsoft mehr als 18 Millionen Kinect-Sensoren verkauft. Die Konsole selbst wurde inzwischen mehr als 66 Millionen Mal verkauft und es gibt fast 40 Millionen Xbox-LIVE-User.
Updates 8.59 Uhr, 9.45 Uhr: Nach der Ankündigung wurde erste Kritik am Preis von Kinect for Windows laut - immerhin kostet die Version für die Konsole Xbox 360 rund 100 Dollar weniger. Mittlerweile hat Microsoft in einem 'Blog-Eintrag' reagiert und das Zustandekommen der Unverbindlichen Preisempfehlung (249 Dollar) reagiert.
Demnach sei der doch deutlich höhere Preis für das PC-Zubehör mit der Tatsache zu erklären, dass Kinect auf der Xbox 360 vom Kunden selbst subventioniert sei: Konsolenbesitzer würden zahlreiche Kinect-Spiele kaufen, hätten ein Xbox-Live-Abo und tätigen auf der Xbox 360 zudem zahlreiche andere Transaktionen.
Der größte Unterschied von 'Kinect for Windows'zur Version für die Xbox 360 ist der Tiefensensor: In der PC-Fassung wird die Kamera in der Lage sein, Objekte auch auf einer Entfernung von 50 Zentimetern erkennen zu können - und das ohne Qualitätseinbuße. Der "Near Mode" erlaubt sogar eine Entfernung von 40 Zentimetern, hier muss man aber mit einer gewissen Qualitätsverschlechterung rechnen. Bei der Xbox-Variante bilden dagegen etwa 1,8 Meter das Minimum für den Tiefensensor.
Außerdem wurde das USB-Kabel verkürzt, da der Bildschirm zumeist in direkter Nähe des PCs steht. Außerdem wird "Kinect for Windows" ein spezieller Stecker bzw. Adapter ("Dongle") beiliegen, um die "Koexistenz mit anderen USB-Geräten zu verbessern". Die PC-Ausgabe der Bewegungssteuerung wurde auch hinsichtlich der Windows-Treiber optimiert. Bekannt sind mittlerweile auch die Hardware-Mindestvoraussetzungen für den PC-Betrieb von Kinect: Dual-Core-Prozessor mit mindestens 2,66 GHz, USB 2.0 und zumindest 2 Gigabyte RAM.
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