Microsoft über die kommerzielle Nutzung von Kinect
Die Xbox-360-Bewegungssteuerung Kinect feiert diese Woche ihren ersten Geburtstag. Rechtzeitig zum Jubiläum hat sich Microsoft zu den Plänen zur kommerziellen Nutzung des Systems geäußert.
Vergangenen Juni hat Microsoft das Software Development Kit (SDK) für Kinect als Beta-Version veröffentlicht. Die Software-Werkzeuge richteten sich bisher vor allem an Hobby-Entwickler und Forschungseinrichtungen, eine kommerzielle Nutzung war dagegen nicht erlaubt.
Ein kommerzielles SDK wurde damals allerdings in Aussicht gestellt. Heute hat sich Dennis Durkin, Finanzchef der Xbox-Abteilung, näher zu diesem Thema geäußert. In einem Interview mit der 'Financial Times' (FT) sagte Durkin, dass man diesbezüglich mit mehr als 200 Unternehmen in 25 Branchen zusammenarbeiten würde. Die Bandbreite der Partner reicht von Medizin- und Bildungseinrichtungen bis hin zu Werbetreibenden und Autoherstellern.
Entscheidend sei dabei gewesen, die Kosten der Massenproduktion der Kinect-Hardware zu reduzieren, so Durkin: "Hat man erst mal die Preise gesenkt, eröffnen sich plötzlich etliche neue Möglichkeiten für Entwickler."
Durkin versprach im FT-Interview so manche "Killer-Anwendung": So habe beispielsweise Toyota einen virtuellen Schauraum entwickelt, der es erlaubt, ihn bzw. die dort ausgestellten Autos mittels Gesten zu erkunden. Als zweites Beispiel nannte er das spanische Technologie-Unternehmen Tedesys: Dieses habe Kinect mit einem PC samt Monitor verbunden, um einem Chirurgen während der Operation die Möglichkeit zu geben, sich per Handbewegungen durch Patientendaten zu "winken".
Die Kinect-Macher versprechen, dass in spätestens einem Jahr viele schulische, akademische und kommerzielle Anwendungen komplett anders aussehen werden als noch heute. Der offizielle Verkauf des kommerziellen "Kinect for Windows"-SDKs soll dann Anfang 2012 starten.
Ein kommerzielles SDK wurde damals allerdings in Aussicht gestellt. Heute hat sich Dennis Durkin, Finanzchef der Xbox-Abteilung, näher zu diesem Thema geäußert. In einem Interview mit der 'Financial Times' (FT) sagte Durkin, dass man diesbezüglich mit mehr als 200 Unternehmen in 25 Branchen zusammenarbeiten würde. Die Bandbreite der Partner reicht von Medizin- und Bildungseinrichtungen bis hin zu Werbetreibenden und Autoherstellern.
Entscheidend sei dabei gewesen, die Kosten der Massenproduktion der Kinect-Hardware zu reduzieren, so Durkin: "Hat man erst mal die Preise gesenkt, eröffnen sich plötzlich etliche neue Möglichkeiten für Entwickler."
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