Über der IT-Branche ziehen dunkle Wolken auf
Die aktuellen Prognosen des Marktforschungsunternehmens Gartner für die Entwicklung der IT-Branche in diesem Jahr sind aus Sicht der Wirtschaft alles andere als erfreulich. Insbesondere über dem deutschen Sektor ziehen demnach dunkle Wolken auf.
Weltweit hat sich das Handelsvolumen in der Branche im vergangenen Jahr noch um 6,9 Prozent nach oben entwickelt. Die IT-Industrie galt somit auch in Krisenzeiten als stabilisierender Faktor. Die Marktforscher gingen allerdings schon in früheren Prognosen davon aus, dass sich das recht gute Wachstum wohl nicht in diesem Umfang fortsetzen wird.
4,6 Prozent Zuwachs - so lautete die Schätzung noch vor einiger Zeit. Angesichts der letzten Entwicklungen in der Weltwirtschaft wurde der Wert nun allerdings auf nur noch 3,7 Prozent heruntergestuft. Noch deutlich heftiger soll es die deutsche IT-Branche treffen. Ihr Umsatz soll in diesem Jahr schließlich sogar um 0,7 Prozent zurückgehen - ein Schicksal übrigens, dass sie mit der westeuropäischen Region insgesamt teilt.
Die schlechte Situation in Europa hängt dabei vor allem mit der Euro-Krise zusammen, so Gartner. Zwar könne man über deren Entwicklung noch keine besonders sicheren Aussagen treffen, generell sehe es aber nicht besonders gut aus, erklärte der Gartner-Analyst Richard Gordon.
Die weltweite Entwicklung wird von einer generell schwächeren Konjunkturlage beeinflusst, hieß es. Aber auch konkrete Ursachen wie die Flutkatastrophe in Thailand, die zu einem Ausfall signifikanter Teile der Festplatten-Produktion führte, hinterlassen demnach in der Entwicklung ihre Spuren. Gartner rechnet damit, dass die Folgen der Überschwemmungen erst 2013 überwunden sein werden.
Insgesamt wird die Branche nach derzeitigen Schätzungen im Jahr 2012 rund 3,8 Billionen Dollar umsetzen. Fast die Hälfte dessen entfällt auf den Bereich Telekommunikation. Bei Gartner rechnet man damit, dass aber schon im kommenden Jahr wieder mit signifikant besseren Ergebnissen gerechnet werden kann.
4,6 Prozent Zuwachs - so lautete die Schätzung noch vor einiger Zeit. Angesichts der letzten Entwicklungen in der Weltwirtschaft wurde der Wert nun allerdings auf nur noch 3,7 Prozent heruntergestuft. Noch deutlich heftiger soll es die deutsche IT-Branche treffen. Ihr Umsatz soll in diesem Jahr schließlich sogar um 0,7 Prozent zurückgehen - ein Schicksal übrigens, dass sie mit der westeuropäischen Region insgesamt teilt.
Die schlechte Situation in Europa hängt dabei vor allem mit der Euro-Krise zusammen, so Gartner. Zwar könne man über deren Entwicklung noch keine besonders sicheren Aussagen treffen, generell sehe es aber nicht besonders gut aus, erklärte der Gartner-Analyst Richard Gordon.
Die weltweite Entwicklung wird von einer generell schwächeren Konjunkturlage beeinflusst, hieß es. Aber auch konkrete Ursachen wie die Flutkatastrophe in Thailand, die zu einem Ausfall signifikanter Teile der Festplatten-Produktion führte, hinterlassen demnach in der Entwicklung ihre Spuren. Gartner rechnet damit, dass die Folgen der Überschwemmungen erst 2013 überwunden sein werden.
Insgesamt wird die Branche nach derzeitigen Schätzungen im Jahr 2012 rund 3,8 Billionen Dollar umsetzen. Fast die Hälfte dessen entfällt auf den Bereich Telekommunikation. Bei Gartner rechnet man damit, dass aber schon im kommenden Jahr wieder mit signifikant besseren Ergebnissen gerechnet werden kann.
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Christian Kahle
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