Mehr Hightech-Firmen zieht es nach Deutschland
Deutschland ist zu einem bevorzugten Ziel der internationalen High-Tech-Investitionen avanciert. Die Zahl der High-Tech-Unternehmen in ausländischem Besitz ist innerhalb der letzten fünf Jahre um 12 Prozent auf derzeit knapp 4.000 gestiegen. Das teilte das Münchner Unternehmen Swartzberg mit.
Der Zuwachs ist fast ausschließlich dem Ausbau von Servicenetzen durch Anbieter technologischer Dienstleistungen mit Hauptsitz im europäischen Ausland zu verdanken, so die Analyse. Die bei weitem meisten Technologie-Investoren in Deutschland kommen aus den USA: Sie stellen mehr als viermal so viele Unternehmen wie die nächst platzierten Länder Japan und Frankreich.
Profitiert von diesem Trend haben besonders Niedersachen, Baden-Württemberg, Hamburg und die östlichen Bundesländer. Nutznießer unter den großen Städten waren vor allem Nürnberg, Köln und Frankfurt. Die Rankings der Ballungsräume werden von Köln-Bonn, Berlin und dem Ruhrgebiet angeführt.
Der grundlegende Konsolidierungs- und Umorientierungsprozess der weltweiten IT- und Biotechnologiebranchen hat auch in Deutschland seine Spuren hinterlassen. Am härtesten traf es die Stadt München: Hier sind die meisten Unternehmen aus diesen Bereichen abgewandert. Ungeachtet dieser Einbußen konnten die bayerische Hauptstadt und der Freistaat insgesamt ihre Position als bevorzugte Standorte ausländische Investoren halten.
Technologische Dienstleistungen erwiesen sich im Zeitraum 2006 bis 2011 als die am schnellsten wachsenden Branchen. Die Spitzenposition unter den ausländischen Investitionen hält nach wie vor die IT-Branche, gestärkt durch neu gegründete Tochtergesellschaften zahlreicher Dienstleister.
In den letzten 20 Jahren erlebte Deutschland vier Wellen von ausländischen High-Tech-Investitionen. "Die jüngste Welle ist durch drei Merkmale gekennzeichnet: Geringere Kapitalintensität, hohe Personalintensität und Rekordvolatilität", so der Autor der ForCom-Studie, Terry Swartzberg. Ausländische Dienstleistungsunternehmen sorgen somit für die Schaffung vieler Arbeitsplätze.
Profitiert von diesem Trend haben besonders Niedersachen, Baden-Württemberg, Hamburg und die östlichen Bundesländer. Nutznießer unter den großen Städten waren vor allem Nürnberg, Köln und Frankfurt. Die Rankings der Ballungsräume werden von Köln-Bonn, Berlin und dem Ruhrgebiet angeführt.
Der grundlegende Konsolidierungs- und Umorientierungsprozess der weltweiten IT- und Biotechnologiebranchen hat auch in Deutschland seine Spuren hinterlassen. Am härtesten traf es die Stadt München: Hier sind die meisten Unternehmen aus diesen Bereichen abgewandert. Ungeachtet dieser Einbußen konnten die bayerische Hauptstadt und der Freistaat insgesamt ihre Position als bevorzugte Standorte ausländische Investoren halten.
Technologische Dienstleistungen erwiesen sich im Zeitraum 2006 bis 2011 als die am schnellsten wachsenden Branchen. Die Spitzenposition unter den ausländischen Investitionen hält nach wie vor die IT-Branche, gestärkt durch neu gegründete Tochtergesellschaften zahlreicher Dienstleister.
In den letzten 20 Jahren erlebte Deutschland vier Wellen von ausländischen High-Tech-Investitionen. "Die jüngste Welle ist durch drei Merkmale gekennzeichnet: Geringere Kapitalintensität, hohe Personalintensität und Rekordvolatilität", so der Autor der ForCom-Studie, Terry Swartzberg. Ausländische Dienstleistungsunternehmen sorgen somit für die Schaffung vieler Arbeitsplätze.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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