Ex-MS-Entwickler bringen selbstreinigende Tastatur
Tastaturen sind ein Herd von Krankheitserregern. Um diesem Umstand entgegenzutreten haben sich ehemalige Microsoft-Entwickler in einem Startup namens Vioguard zusammengeschlossen und bieten eine Tastatur an, die sich selbstständig desinfizieren soll.
Nicht nur das Essen am Arbeitsplatz, bei dem immer wieder Krümel in die Ritzen zwischen den Tasten fallen, sorgt dafür, dass Tastaturen eine ideale Umgebung für Mikroben sind. Allein der alltägliche Gebrauch und die Tatsache, dass die Geräte nur selten wirklich ausreichend gereinigt werden, tragen dazu ihren Teil bei.
Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass auf einer Tastatur in einem normalen Büro etwa eine fünffach höhere Konzentration an Bakterien zu finden ist, wie auf der nächstgelegenen Toilette. Dies stellt in der Regel aber trotzdem kein größeres Problem dar, weil das Immunsystem der Nutzer in der Regel spielend mit diesen Erregern fertig wird. Lediglich wenn dieses angeschlagen ist und beispielsweise zuvor ein unter Erkältung leidender Kollege am gleichen Arbeitsplatz saß, droht ebenfalls ein Schnupfen.
Kritischer ist die Tatsache allerdings in Umgebungen wie Krankenhäusern. Hier sammeln sich nicht nur alltägliche Mikroben, sondern auch seltenere Erreger auf dichtem Raum. Immer wieder kommt es deshalb vor, dass sich Patienten erst während der Behandlung einer Krankheit in der Klinik eine zusätzliche Infektion zuziehen.
Die Vioguard-Tastatur soll dem zumindest ein Stück weit entgegenwirken - insbesondere auch deshalb, weil die Digitalisierung auch in Krankenhäusern immer weiter zunimmt und der Bakterienherd Keyboard hier oft von mehreren Anwendern genutzt wird.
Befindet sich die Tastatur gerade nicht in Gebrauch fährt sie in ein Gehäuse zurück. In diesem wird sie mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Nach Angaben des Unternehmens sollen so bis zu 99 Prozent der Erreger abgetötet werden. In der Praxis - so zeigen klinische Untersuchungen - liegt der Wert zwar deutlich niedriger und es ist trotzdem von Zeit zu Zeit eine manuelle Desinfektion nötig, trotzdem genügte der Effekt, damit Vioguard für sein Produkt nun die offizielle Zulassung für den Klinik-Bereich durch die US-Gesundheitsbehörde FDA erhielt. Für den Privatnutzer dürfte das Keyboard, das immerhin 900 Dollar kostet, ohnehin zu teuer sein.
Das Gehäuse der Tastatur kann am Arbeitsplatz gleich als Monitorständer dienen. Benötigt ein Anwender Zugang zum Keyboard muss er auch nicht etwa einen ebenfalls kontaminierten Knopf drücken, sondern die Hand nur kurz vor einen Infrarotsensor halten. Dieser sorgt dafür, dass die Tastatur herausgefahren kommt.
Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass auf einer Tastatur in einem normalen Büro etwa eine fünffach höhere Konzentration an Bakterien zu finden ist, wie auf der nächstgelegenen Toilette. Dies stellt in der Regel aber trotzdem kein größeres Problem dar, weil das Immunsystem der Nutzer in der Regel spielend mit diesen Erregern fertig wird. Lediglich wenn dieses angeschlagen ist und beispielsweise zuvor ein unter Erkältung leidender Kollege am gleichen Arbeitsplatz saß, droht ebenfalls ein Schnupfen.
Kritischer ist die Tatsache allerdings in Umgebungen wie Krankenhäusern. Hier sammeln sich nicht nur alltägliche Mikroben, sondern auch seltenere Erreger auf dichtem Raum. Immer wieder kommt es deshalb vor, dass sich Patienten erst während der Behandlung einer Krankheit in der Klinik eine zusätzliche Infektion zuziehen.
Die Vioguard-Tastatur soll dem zumindest ein Stück weit entgegenwirken - insbesondere auch deshalb, weil die Digitalisierung auch in Krankenhäusern immer weiter zunimmt und der Bakterienherd Keyboard hier oft von mehreren Anwendern genutzt wird.
Befindet sich die Tastatur gerade nicht in Gebrauch fährt sie in ein Gehäuse zurück. In diesem wird sie mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Nach Angaben des Unternehmens sollen so bis zu 99 Prozent der Erreger abgetötet werden. In der Praxis - so zeigen klinische Untersuchungen - liegt der Wert zwar deutlich niedriger und es ist trotzdem von Zeit zu Zeit eine manuelle Desinfektion nötig, trotzdem genügte der Effekt, damit Vioguard für sein Produkt nun die offizielle Zulassung für den Klinik-Bereich durch die US-Gesundheitsbehörde FDA erhielt. Für den Privatnutzer dürfte das Keyboard, das immerhin 900 Dollar kostet, ohnehin zu teuer sein.
Das Gehäuse der Tastatur kann am Arbeitsplatz gleich als Monitorständer dienen. Benötigt ein Anwender Zugang zum Keyboard muss er auch nicht etwa einen ebenfalls kontaminierten Knopf drücken, sondern die Hand nur kurz vor einen Infrarotsensor halten. Dieser sorgt dafür, dass die Tastatur herausgefahren kommt.
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Christian Kahle
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