Oracle enttäuscht mit sehr schwerfälligem Geschäft
Der IT-Konzern Oracle hat überraschend schlechte Ergebnisse für sein letzten Geschäftsquartal vorgelegt. Die Erwartungen der Analysten wurden klar verfehlt. Das ist insbesondere deshalb verwunderlich, da die Bilanzen des Konkurrenten SAP in eine gänzlich andere Richtung ausschlugen.
Oracle konnte seinen Umsatz im Zeitraum von September bis November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 2 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar verbessern. Im Kerngeschäft mit Lizenzen für Business-Software kam der Konzern kaum voran. Bei Datenbanken waren die Geschäftsergebnisse den Angaben zufolge sogar rückläufig.
Nicht viel besser sah es bei Servern aus. Das Hardware-Geschäft, dass Oracle sich mit der Übernahme von Sun Microsystems angeeignet hatte, kommt damit schon seit längerer Zeit nicht in die Gänge. Hier ging der Umsatz sogar um 14 Prozent auf 953 Millionen Dollar zurück. Um die Stimmung nicht gänzlich in den Keller rutschen zu lassen, beeilte sich Konzernchef Larry Ellison aber zu betonen, dass die Verkäufe der neu entwickelten Systeme, bei denen Server und Software zu Produkten aus einem Guss gemacht wurden, im letzten Jahresviertel zulegten.
Zumindest führten verschiedene Sparmaßnahmen dazu, dass der Gewinn mit 2,19 Millionen Dollar um 17 Prozent über dem Betrag des Vorjahres lag. Doch auch das konnte nicht verhindern, dass der Aktienkurs Oracles nach der Bekanntgabe der Zahlen erst einmal ein gutes Stück absackte.
Im Management des Konzerns vertraut man darauf, dass die eigenen Produkte eigentlich gut genug sind, um die Entwicklung noch ein gutes Stück nach oben zu treiben. Eine Beschleunigung des Wachstums sollen daher rund 1.700 neue Vertriebsmitarbeiter bringen, die Oracle in den vergangenen sechs Monaten rund um die Welt einstellte.
Im aktuell laufenden Quartal rechnet man daher nun damit, dass der Umsatz leicht um 2 bis 5 Prozent steigen wird. Vorsichtig ist man hingegen mit den Gewinnaussichten. Diese liegen zwar ein Stück über dem letzten Ergebnis, allerdings noch unter der Zielsetzung, die von den Börsen vorgegeben wurde.
Nicht viel besser sah es bei Servern aus. Das Hardware-Geschäft, dass Oracle sich mit der Übernahme von Sun Microsystems angeeignet hatte, kommt damit schon seit längerer Zeit nicht in die Gänge. Hier ging der Umsatz sogar um 14 Prozent auf 953 Millionen Dollar zurück. Um die Stimmung nicht gänzlich in den Keller rutschen zu lassen, beeilte sich Konzernchef Larry Ellison aber zu betonen, dass die Verkäufe der neu entwickelten Systeme, bei denen Server und Software zu Produkten aus einem Guss gemacht wurden, im letzten Jahresviertel zulegten.
Zumindest führten verschiedene Sparmaßnahmen dazu, dass der Gewinn mit 2,19 Millionen Dollar um 17 Prozent über dem Betrag des Vorjahres lag. Doch auch das konnte nicht verhindern, dass der Aktienkurs Oracles nach der Bekanntgabe der Zahlen erst einmal ein gutes Stück absackte.
Im Management des Konzerns vertraut man darauf, dass die eigenen Produkte eigentlich gut genug sind, um die Entwicklung noch ein gutes Stück nach oben zu treiben. Eine Beschleunigung des Wachstums sollen daher rund 1.700 neue Vertriebsmitarbeiter bringen, die Oracle in den vergangenen sechs Monaten rund um die Welt einstellte.
Im aktuell laufenden Quartal rechnet man daher nun damit, dass der Umsatz leicht um 2 bis 5 Prozent steigen wird. Vorsichtig ist man hingegen mit den Gewinnaussichten. Diese liegen zwar ein Stück über dem letzten Ergebnis, allerdings noch unter der Zielsetzung, die von den Börsen vorgegeben wurde.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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