Facebook droht "Mark Zuckerberg" mit Klage
Gemeint ist natürlich nicht der Gründer des sozialen Netzwerks selbst, sondern ein israelischer Unternehmer, der seinen Namen (ganz offiziell) auf Mark Zuckerberg geändert hat.
Rotem Guez, wie "Mark Zuckerberg" noch bei Geburt hieß, hat sich zu dieser Namensänderung entschlossen, nachdem ihm vom sozialen Netzwerk eine Klage angedroht worden war. Wie 'ZDNet' berichtet habe Guez gesagt: "Wenn ihr mich verklagen wollt, dann werdet ihr Mark Zuckerberg verklagen müssen."
Guez beließ es nicht bei der Ankündigung, sondern setzte seinen Plan auch in die Tat um und ging auf die dafür zuständige offizielle Stelle beim israelischen Innenministerium. Die Beamtin, die die Änderung bearbeitet hat, war sich der Namensgleichheit durchaus bewusst, wie auch ein von Guez offenbar selbst aufgenommenes Video zeigt. Da (der echte) Mark Zuckerberg aber nicht einmal ein israelischer Staatsbürger ist, musste die Dame die Änderung widerwillig durchwinken.
Der kuriose Rechtsstreit hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Guez hat nämlich eine Firma namens "Like Store" gegründet. Diese verkauft anderen Unternehmen "Likes" auf Facebook. Dabei bekommen Facebook-Nutzer kostenlosen Content, wenn sie (organisiert) bei einer bestimmten Firmen-Seite auf Facebook auf "Gefällt mir" klicken, was für die Firmen ein Mehr an Traffic bedeutet.
Mark Zuckerberg - bis vor kurzem noch als Rotem Guaz bekannt
Diese Praxis ist auf Facebook zwar keine Seltenheit, verstößt aber eindeutig gegen die Geschäftsbedingungen des sozialen Netzwerks. Das hat Guez zwar zugegeben, behauptet aber, dass es viele US-Unternehmen gebe, die mit ganz ähnlichen Geschäftsmodellen arbeiten.
Facebook sperrte daraufhin Guez' Zugang zum sozialen Netzwerk, wogegen der Isreali Anfang 2011 selbst Klage eingereicht hat. Die Rechtsvertreter Facebooks reagierten mit einer Unterlassungserklärung darauf und forderten, dass Guez seine Firma schließen müsse und nie wieder auf die Facebook-Dienste zugreift.
Als Reaktion änderte der 32-Jährige nun seinen Namen und erstellte auch gleich ein Facebook-Profil unter seinem neuen Namen Mark Zuckerberg. Dieses wurde allerdings recht schnell wieder gesperrt. Guez schlachtet diesen PR-Stunt nun aber genüsslich aus und widmet sich auf der Seite 'Markzuckerbergofficial.com' ausführlich der Causa. Auch eine Facebook-Fanseite darf nicht fehlen. Deren unmissverständlicher Name: 'I'm Mark Zuckerberg'.
WinFuture bei Facebook: Facebook.com/WinFuture
Guez beließ es nicht bei der Ankündigung, sondern setzte seinen Plan auch in die Tat um und ging auf die dafür zuständige offizielle Stelle beim israelischen Innenministerium. Die Beamtin, die die Änderung bearbeitet hat, war sich der Namensgleichheit durchaus bewusst, wie auch ein von Guez offenbar selbst aufgenommenes Video zeigt. Da (der echte) Mark Zuckerberg aber nicht einmal ein israelischer Staatsbürger ist, musste die Dame die Änderung widerwillig durchwinken.
Der kuriose Rechtsstreit hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Guez hat nämlich eine Firma namens "Like Store" gegründet. Diese verkauft anderen Unternehmen "Likes" auf Facebook. Dabei bekommen Facebook-Nutzer kostenlosen Content, wenn sie (organisiert) bei einer bestimmten Firmen-Seite auf Facebook auf "Gefällt mir" klicken, was für die Firmen ein Mehr an Traffic bedeutet.
Mark Zuckerberg - bis vor kurzem noch als Rotem Guaz bekannt
Diese Praxis ist auf Facebook zwar keine Seltenheit, verstößt aber eindeutig gegen die Geschäftsbedingungen des sozialen Netzwerks. Das hat Guez zwar zugegeben, behauptet aber, dass es viele US-Unternehmen gebe, die mit ganz ähnlichen Geschäftsmodellen arbeiten.
Facebook sperrte daraufhin Guez' Zugang zum sozialen Netzwerk, wogegen der Isreali Anfang 2011 selbst Klage eingereicht hat. Die Rechtsvertreter Facebooks reagierten mit einer Unterlassungserklärung darauf und forderten, dass Guez seine Firma schließen müsse und nie wieder auf die Facebook-Dienste zugreift.
Als Reaktion änderte der 32-Jährige nun seinen Namen und erstellte auch gleich ein Facebook-Profil unter seinem neuen Namen Mark Zuckerberg. Dieses wurde allerdings recht schnell wieder gesperrt. Guez schlachtet diesen PR-Stunt nun aber genüsslich aus und widmet sich auf der Seite 'Markzuckerbergofficial.com' ausführlich der Causa. Auch eine Facebook-Fanseite darf nicht fehlen. Deren unmissverständlicher Name: 'I'm Mark Zuckerberg'.
WinFuture bei Facebook: Facebook.com/WinFuture
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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