EU-Kommission kündigt Offenlegung aller Daten an
Die EU-Kommission will ab dem kommenden Jahr nach dem Open Data-Prinzip arbeiten. Das soll nicht nur den Bürgern mehr Transparenz bieten, sondern auch bisher ungenutzte wirtschaftliche Potenziale freilegen, teilte die EU-Kommission heute mit.
Man rechnet damit, dass die Freigabe der Daten der europäischen Wirtschaft einen 40-Milliarden-Euro-Wachstumsschub pro Jahr beschert. Die europäischen öffentlichen Verwaltungen sitzen immerhin auf einer Goldmine, die ein bislang unerschlossenes wirtschaftliches Potenzial birgt: Nämlich auf großen Mengen von Informationen, die von zahlreichen Behörden und Dienststellen angehäuft werden.
In einigen Mitgliedstaaten wie Großbritannien und Frankreich wird bereits deutlich, welche Werte hier noch schlummern. Die Strategie zu ihrer EU-weiten Erschließung besteht aus drei Teilen: Erstens wird die EU-Kommission vorangehen und der Öffentlichkeit ihre Informationen kostenlos über ein neues Datenportal zugänglich machen.
Zweitens werden überall in der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen in Bezug auf offene Daten geschaffen, hieß es. Als Drittes werden für diese neuen Maßnahmen 100 Millionen Euro bereitgestellt, die im Zeitraum 2011 bis 2013 für Forschungsarbeiten über bessere Technologien für den Umgang mit diesen Daten ausgegeben werden sollen.
Ziel ist die Förderung einer dynamischen Branche, die Rohdaten in Material verwandelt, das Hunderte Millionen IKT-Nutzer dringend benötigen, beispielsweise in Smartphone-Apps für Landkarten, Echtzeit-Verkehrs- und Wetterinformationen, Preisvergleichen und vielen andere Anwendungen. Andere wichtige Nutznießer sollen Journalisten und Wissenschaftler sein.
"Wir senden heute ein deutliches Signal an alle öffentlichen Verwaltungen. Ihre Daten sind viel mehr wert, wenn Sie sie weggeben. Geben Sie Ihre Daten jetzt frei", sagte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Kommission und EU-Kommissarin für die Digitale Agenda.
Für die fraglichen Informationen hätten die Steuerzahler ohnehin schon bezahlt. "Nun sollten wir sie wenigstens all jenen zurückgeben, die sie auf neue Art verwenden wollen, um den Menschen zu helfen und um Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen", so Kroes weiter.
In einigen Mitgliedstaaten wie Großbritannien und Frankreich wird bereits deutlich, welche Werte hier noch schlummern. Die Strategie zu ihrer EU-weiten Erschließung besteht aus drei Teilen: Erstens wird die EU-Kommission vorangehen und der Öffentlichkeit ihre Informationen kostenlos über ein neues Datenportal zugänglich machen.
Zweitens werden überall in der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen in Bezug auf offene Daten geschaffen, hieß es. Als Drittes werden für diese neuen Maßnahmen 100 Millionen Euro bereitgestellt, die im Zeitraum 2011 bis 2013 für Forschungsarbeiten über bessere Technologien für den Umgang mit diesen Daten ausgegeben werden sollen.
Ziel ist die Förderung einer dynamischen Branche, die Rohdaten in Material verwandelt, das Hunderte Millionen IKT-Nutzer dringend benötigen, beispielsweise in Smartphone-Apps für Landkarten, Echtzeit-Verkehrs- und Wetterinformationen, Preisvergleichen und vielen andere Anwendungen. Andere wichtige Nutznießer sollen Journalisten und Wissenschaftler sein.
"Wir senden heute ein deutliches Signal an alle öffentlichen Verwaltungen. Ihre Daten sind viel mehr wert, wenn Sie sie weggeben. Geben Sie Ihre Daten jetzt frei", sagte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Kommission und EU-Kommissarin für die Digitale Agenda.
Für die fraglichen Informationen hätten die Steuerzahler ohnehin schon bezahlt. "Nun sollten wir sie wenigstens all jenen zurückgeben, die sie auf neue Art verwenden wollen, um den Menschen zu helfen und um Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen", so Kroes weiter.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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