Facebook bereitet seinen Monster-Börsengang vor
Das Social Network Facebook bereitet seinen Börsengang jetzt konkret vor. Dabei soll durch die Ausgabe von Aktien so viel Geld in die Kassen des Unternehmens gespült werden, wie nie zuvor bei einem Technologieunternehmen. Immerhin 10 Milliarden Dollar soll der Einstieg in den Börsenhandel bringen.
Wird dieses Ziel erreicht, wäre das gesamte Unternehmen 100 Milliarden Dollar wert. Die bei den bisher durchgeführten Finanzierungsrunden bezifferten Werte wären also weiterhin steil angestiegen. Im Januar, als die Investmentbank Goldman Sachs mit 1,5 Milliarden Dollar in die Firma einstieg, lag der Schätzwert erst halb so hoch, berichtete 'Bloomberg'.
Der bisherige Rekordhalter, was die Einnahmen aus Börsengängen angeht, ist der deutsche Chiphersteller Infineon, der sich in den späten 1990er Jahren von seiner Mutter Siemens löste. Als die Aktie 1999 in den Handel gegeben wurde, brachte dies dem Unternehmen Einnahmen von 5,23 Milliarden Dollar. An zweiter Stelle steht aktuell Agere Systems, das Mitten auf dem Höhepunkt der Dot-Com-Blase 4,14 Milliarden Dollar erlöste.
Es ist äußerst wahrscheinlich, dass Facebook noch in diesem Jahr seinen Börsengang anmeldet und diesen dann im ersten Jahresviertel 2012 durchzieht. Bis dahin will man aber noch so viele Nutzer wie möglich auf die Plattform holen und auch die Umsätze weiter ausbauen, damit man gleich mit guten Zahlen dasteht, wenn die Bücher das erste Mal geöffnet werden.
Die Pflicht, die Geschäftszahlen zu offenbaren, dürfte einer der Gründe sein, warum Facebook bisher vor einem Börsengang zurückwich. Allerdings ist die Firma inzwischen so groß, dass die US-Regulierungsbehörden ohnehin festgelegt haben, dass die Bilanzen spätestens am 30. April 2012 präsentiert werden müssen - auch wenn Facebook bis dahin noch nicht an der Börse gelistet ist.
Einer der spektakulärsten Börsengänge nach dem Ende der Dot-Com-Ära war unzweifelhaft Google im Jahr 2004. Die ersten Aktien, die damals an die Börse gegeben wurden, brachten vergleichsweise magere 1,67 Milliarden Dollar. Trotzdem hatte die Aktion umfassende Folgen, da ja ab diesem Moment auch zahlreiche Google-Mitarbeiter ihre Anteile oder Aktienoptionen verkaufen konnten.
Binnen kurzer Zeit - die Google-Aktie nahm schnell an Wert zu - wurden gerade langjährige Mitarbeiter plötzlich zu Millionären. In weiser Voraussicht - und wie sich zeigte zu Recht - hatten damals schon Autohändler und Immobilienmakler im Silicon Valley vorübergehend ihr Personal aufgestockt. Der Facebook-Börsengang dürfte mindestens einen ebenso großen Rummel auslösen.
Der bisherige Rekordhalter, was die Einnahmen aus Börsengängen angeht, ist der deutsche Chiphersteller Infineon, der sich in den späten 1990er Jahren von seiner Mutter Siemens löste. Als die Aktie 1999 in den Handel gegeben wurde, brachte dies dem Unternehmen Einnahmen von 5,23 Milliarden Dollar. An zweiter Stelle steht aktuell Agere Systems, das Mitten auf dem Höhepunkt der Dot-Com-Blase 4,14 Milliarden Dollar erlöste.
Es ist äußerst wahrscheinlich, dass Facebook noch in diesem Jahr seinen Börsengang anmeldet und diesen dann im ersten Jahresviertel 2012 durchzieht. Bis dahin will man aber noch so viele Nutzer wie möglich auf die Plattform holen und auch die Umsätze weiter ausbauen, damit man gleich mit guten Zahlen dasteht, wenn die Bücher das erste Mal geöffnet werden.
Die Pflicht, die Geschäftszahlen zu offenbaren, dürfte einer der Gründe sein, warum Facebook bisher vor einem Börsengang zurückwich. Allerdings ist die Firma inzwischen so groß, dass die US-Regulierungsbehörden ohnehin festgelegt haben, dass die Bilanzen spätestens am 30. April 2012 präsentiert werden müssen - auch wenn Facebook bis dahin noch nicht an der Börse gelistet ist.
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