Deutlich mehr Informatik-Studienanfänger in 2011
Im Studienjahr 2011, dieses umfasst sowohl Sommer- als auch Wintersemester, haben sich laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 48.400 Studierende für den Studienbereich Informatik eingeschrieben. Dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Zum Vergleich: Über alle Fächer verteilt nahmen 16 Prozent mehr Erstsemester ein Studium auf als im Vorjahr. "Wir freuen uns, dass die Informatik bei den Erstsemestern auf so großes Interesse stößt", sagte Stefan Jähnichen, Präsident der Gesellschaft für Informatik.
Insgesamt haben sich rund 9.000 Studierende mehr als im Vorjahr für ein Studienfach Informatik eingeschrieben. "Durch diesen Anstieg werden wir auch deutlich mehr Absolventinnen und Absolventen bekommen, die in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung dringend gebraucht werden. Denn nach wie vor ist der Bedarf an gut qualifizierten Informatikerinnen und Informatikern sehr hoch."
Jähnichen hofft, dass die Länder die Hochschulen bei der Bewältigung dieser überdurchschnittlichen Steigerung unterstützen werden. Für eine gute Lehre sei eine gute Betreuung Voraussetzung, und diese ist nur mit ausreichend Personal möglich, erklärte er.
Die Wirtschaft beklagt immer wieder, dass hierzulande zu wenig Fachkräfte für den Bereich zur Verfügung stehen. Allerdings werden für die Studierenden eher Hürden auf- als abgebaut. So führten verschiedene Bundesländer in den letzten Jahren Studiengebühren ein, die gerade Interessenten aus einkommensschwächeren Familien eher abschrecken.
Ein anhaltendes Problem ist aber auch die Vorbereitung in der Schule auf ein Informatik-Studium. Dort ist es nach wie vor eher selten, dass in den vorbereitenden Schulfächern das Interesse an der Fachrichtung geweckt wird, teils wird sogar ein falscher Eindruck erweckt. Das führt dazu, dass gerade in der Informatik die Abbrecher-Quoten vergleichsweise hoch sind.
Insgesamt haben sich rund 9.000 Studierende mehr als im Vorjahr für ein Studienfach Informatik eingeschrieben. "Durch diesen Anstieg werden wir auch deutlich mehr Absolventinnen und Absolventen bekommen, die in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung dringend gebraucht werden. Denn nach wie vor ist der Bedarf an gut qualifizierten Informatikerinnen und Informatikern sehr hoch."
Jähnichen hofft, dass die Länder die Hochschulen bei der Bewältigung dieser überdurchschnittlichen Steigerung unterstützen werden. Für eine gute Lehre sei eine gute Betreuung Voraussetzung, und diese ist nur mit ausreichend Personal möglich, erklärte er.
Die Wirtschaft beklagt immer wieder, dass hierzulande zu wenig Fachkräfte für den Bereich zur Verfügung stehen. Allerdings werden für die Studierenden eher Hürden auf- als abgebaut. So führten verschiedene Bundesländer in den letzten Jahren Studiengebühren ein, die gerade Interessenten aus einkommensschwächeren Familien eher abschrecken.
Ein anhaltendes Problem ist aber auch die Vorbereitung in der Schule auf ein Informatik-Studium. Dort ist es nach wie vor eher selten, dass in den vorbereitenden Schulfächern das Interesse an der Fachrichtung geweckt wird, teils wird sogar ein falscher Eindruck erweckt. Das führt dazu, dass gerade in der Informatik die Abbrecher-Quoten vergleichsweise hoch sind.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt :: Verkäufe gehen stark zurück -
d-hubs - Heute 00:13 Uhr -
heute neu: RapidRAW: V 1.6.6.
d-hubs - Gestern 18:09 Uhr -
30 Jahre KDE aus dem "Kool Desktop Environment"
d-hubs - Gestern 11:24 Uhr -
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - Vorgestern 02:44 Uhr -
Digitalisierung des öffentlichen Sektors
d-hubs - Vorgestern 00:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen