Sean Parker: Zweite IT-Blase könnte bald platzen
Der Internet-Investor Sean Parker, (Mit-)Gründer von Napster und Facebook, ist der Meinung, dass auf die US-amerikanische IT-Industrie große Probleme zukommen. In den nächsten beiden Jahren könnte eine Blase - wie schon vor elf Jahren - platzen.
Die so genannte Dotcom-Blase, deren Platzen im März 2000 etliche Unternehmen mit sich riss, könnte sich in den nächsten ein oder zwei Jahren wiederholen. Diese Befürchtung äußerte Sean Parker in einem Interview mit 'Cnet'.
Sean Parker sagt einen zweiten IT-Crash voraus
Das Problem sei laut Parker das so genannte "Rapid-Fire Investing", ein Modell, das vor allem in einer Blase gut funktioniere. Dabei werden viele Investitionen innerhalb kürzester Zeit getätigt und die Sorgfaltspflicht an Mitglieder des eigenen Netzwerks ausgelagert.
Die derzeitige Bereitschaft, in junge Start-Ups zu investieren, sei laut Parker besonders groß, es habe geradezu eine "Explosion" an Investitionen gegeben. Diese kämen besonders aus dem Umfeld von Google und Facebook: Nur um den Anschluss an mögliche neue Entwicklungen und Trends nicht zu verlieren, werde derzeit viel Geld in Unternehmen gesteckt, die aber vielfach noch gar nicht wirklich bereit für den Markt seien.
Parker meint, dass die derzeitige Situation eher mit Glücksspiel zu vergleichen sei als mit seriösem Investieren. Dies werde dazu führen, dass nicht nur viel Kapital verloren gehen wird, sondern dass (menschliches) Talent auf sehr viele Unternehmen verstreut werde. In Folge würde es für Firmen, die ein gutes Produkt anbieten, immer schwerer werden, an qualifiziertes Personal zu kommen. Google habe etwa im vergangenen Quartal 27 Firmen übernommen, zumeist ging es dabei aber nur um die Sicherung von Talenten.
Größere und etablierte Unternehmen könnten zwar einen Börsengang durchziehen, für kleinere Firmen, die zu sehr von dieser wirtschaftlichen Blase abhängig sind, könnte die Sache dagegen "furchtbar schlecht" laufen. Eine Häufung solcher Verluste könnte auch für den gesamten Technologiemarkt Folgen habe, es drohe "den nächsten ein, maximal zwei Jahren" ein Crash.
Sean Parker sagt einen zweiten IT-Crash voraus
Das Problem sei laut Parker das so genannte "Rapid-Fire Investing", ein Modell, das vor allem in einer Blase gut funktioniere. Dabei werden viele Investitionen innerhalb kürzester Zeit getätigt und die Sorgfaltspflicht an Mitglieder des eigenen Netzwerks ausgelagert.
Die derzeitige Bereitschaft, in junge Start-Ups zu investieren, sei laut Parker besonders groß, es habe geradezu eine "Explosion" an Investitionen gegeben. Diese kämen besonders aus dem Umfeld von Google und Facebook: Nur um den Anschluss an mögliche neue Entwicklungen und Trends nicht zu verlieren, werde derzeit viel Geld in Unternehmen gesteckt, die aber vielfach noch gar nicht wirklich bereit für den Markt seien.
Parker meint, dass die derzeitige Situation eher mit Glücksspiel zu vergleichen sei als mit seriösem Investieren. Dies werde dazu führen, dass nicht nur viel Kapital verloren gehen wird, sondern dass (menschliches) Talent auf sehr viele Unternehmen verstreut werde. In Folge würde es für Firmen, die ein gutes Produkt anbieten, immer schwerer werden, an qualifiziertes Personal zu kommen. Google habe etwa im vergangenen Quartal 27 Firmen übernommen, zumeist ging es dabei aber nur um die Sicherung von Talenten.
Größere und etablierte Unternehmen könnten zwar einen Börsengang durchziehen, für kleinere Firmen, die zu sehr von dieser wirtschaftlichen Blase abhängig sind, könnte die Sache dagegen "furchtbar schlecht" laufen. Eine Häufung solcher Verluste könnte auch für den gesamten Technologiemarkt Folgen habe, es drohe "den nächsten ein, maximal zwei Jahren" ein Crash.
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