USA: Schulen und Unis sichern sich .xxx-Domains
In den USA nutzen derzeit zahlreiche Schulen und Universitäten die gestartete Registrierungs-Phase für .xxx-Domains und sichern sich Adressen mit ihrem jeweiligen Namen. Die neue Top-Level-Domain (TLD) wurde kürzlich von der Organisation zur Verwaltung der Namensräumt im Internet, ICANN, nach jahrelangen Diskussionen eingeführt.
Der Bereich soll zu einer Art Rotlicht-Bezirk des Internets werden. Die Befürworter der neuen TLD argumentierten, dass bei der Verwendung von .xxx jedem sofort klar ist, dass er pornographische Inhalte zu erwarten hat. Der Namensraum lässt sich außerdem einfach von Jugendschutzfiltern für den Zugriff blockieren.
Die US-Bildungseinrichtungen befürchten aber nun, dass Porno-Anbieter ihre Namen missbrauchen, um Webseiten mit ihren Namen zu erstellen und Nutzer auf ihre Seiten locken, indem sie vermeintliche Schülerinnen beziehungsweise Studentinnen der jeweiligen Schulen und Universitäten in eindeutigen Zusammenhängen präsentieren.
In der aktuell laufenden "Sunrise Phase", die Markeninhabern ein Vorzugsrecht zur Registrierung von Domains gibt, werden sie daher aktiv. "Wir wollen nicht, dass jemand bei der Eingabe unserer Marke auf eine Pornoseite stößt. Weiß Gott, was sie da letztlich anbieten", sagte Terry Robb, Technikchef der University of Missouri-Columbia, gegenüber dem US-Sender 'CBS'.
Um ihre Namen vor Missbrauch zu schützen, müssen die Bildungseinrichtungen immerhin 200 Dollar pro registrierter Domain investieren. Zähneknirschend nimmt man dies aber in Kauf. "Sie wissen schon, lieber sicher sein als nachher den Schaden zu haben", so Chad Shepherd, der Technikverantwortliche des St. Louis College of Pharmacy.
Insbesondere Universitäten sind unter ihrem Namen nicht nur über die TLD .edu, die in den USA dem Bildungsbereich vorbehalten ist, erreichbar, sondern auch über andere generische Domain-Bereiche, also .com und .net. Die registrierte .xxx-Domain wollen sie allerdings nicht auf ihre offizielle Webseite weiterleiten.
Die US-Bildungseinrichtungen befürchten aber nun, dass Porno-Anbieter ihre Namen missbrauchen, um Webseiten mit ihren Namen zu erstellen und Nutzer auf ihre Seiten locken, indem sie vermeintliche Schülerinnen beziehungsweise Studentinnen der jeweiligen Schulen und Universitäten in eindeutigen Zusammenhängen präsentieren.
In der aktuell laufenden "Sunrise Phase", die Markeninhabern ein Vorzugsrecht zur Registrierung von Domains gibt, werden sie daher aktiv. "Wir wollen nicht, dass jemand bei der Eingabe unserer Marke auf eine Pornoseite stößt. Weiß Gott, was sie da letztlich anbieten", sagte Terry Robb, Technikchef der University of Missouri-Columbia, gegenüber dem US-Sender 'CBS'.
Um ihre Namen vor Missbrauch zu schützen, müssen die Bildungseinrichtungen immerhin 200 Dollar pro registrierter Domain investieren. Zähneknirschend nimmt man dies aber in Kauf. "Sie wissen schon, lieber sicher sein als nachher den Schaden zu haben", so Chad Shepherd, der Technikverantwortliche des St. Louis College of Pharmacy.
Insbesondere Universitäten sind unter ihrem Namen nicht nur über die TLD .edu, die in den USA dem Bildungsbereich vorbehalten ist, erreichbar, sondern auch über andere generische Domain-Bereiche, also .com und .net. Die registrierte .xxx-Domain wollen sie allerdings nicht auf ihre offizielle Webseite weiterleiten.
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