YouPorn-Betreiber verklagt ICANN wegen .xxx-TLD
Die Firma Manwin Licensing International hat nach Angaben des 'Wall Street Journal' eine Klage gegen die ICANN angestrengt, weil man der Auffassung ist, dass die für die Verwaltung von Top-Level-Domains zuständige Organisation wettbewerbsschädigend agiert.
Die International Coporation for Assigned Names & Numbers (ICANN) soll zusammen mit der ICM Registry zu hohe Preise für die Registrierung von Domains mit der Endung .xxx festgelegt haben. Manwin hält dies für monopolistisches Geschäftsgebaren, ungerechtfertigte Preistreiberei sowie unfaires Verhalten und Wettbewerbsbehinderung.
Die Firma Manwin Licensing ist in Luxemburg ansässig und ist unter anderem der Betreiber des Portals 'YouPorn'. Außerdem betreibt das Unternehmen einige Websites des US-Erwachsenenmagazins 'Playboy' und die auf Pornofilme spezialisierte Produktionsfirma Digital Playground. Insgesamt greifen täglich mehr als 60 Millionen Nutzer auf die Websites von Manwin zu.
Nach Ansicht des Unternehmens bietet die .xxx-Domain keinerlei Vorteil für die Porno-Branche und sorgt lediglich für unnötige Kosten. So müssen die Unternehmen jährlich 60 Dollar Registrierungsgebühr für jede der Adressen bezahlen. Hinzu kommen jeweils 100 Dollar für die eigentliche Anmeldung. Da stets mehrere Domains registriert werden müssen, damit Surfer trotz Tippfehlern auf den Seiten landen, steigen die Kosten schnell stark an.
Der YouPorn-Betreiber will mit seiner vor einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereichten Klage offenbar erreichen, dass die Gebühren für die Registrierung einer .xxx-Domain deutlich reduziert werden. Die "Porno-Domain" war eingeführt worden, damit entsprechende Angebote im Web eindeutiger zu erkennen sind. Außerdem macht sie es Unternehmen und Regierungen leichter, nicht jugendfreie Websites für den Zugriff zu sperren.
Die Firma Manwin Licensing ist in Luxemburg ansässig und ist unter anderem der Betreiber des Portals 'YouPorn'. Außerdem betreibt das Unternehmen einige Websites des US-Erwachsenenmagazins 'Playboy' und die auf Pornofilme spezialisierte Produktionsfirma Digital Playground. Insgesamt greifen täglich mehr als 60 Millionen Nutzer auf die Websites von Manwin zu.
Nach Ansicht des Unternehmens bietet die .xxx-Domain keinerlei Vorteil für die Porno-Branche und sorgt lediglich für unnötige Kosten. So müssen die Unternehmen jährlich 60 Dollar Registrierungsgebühr für jede der Adressen bezahlen. Hinzu kommen jeweils 100 Dollar für die eigentliche Anmeldung. Da stets mehrere Domains registriert werden müssen, damit Surfer trotz Tippfehlern auf den Seiten landen, steigen die Kosten schnell stark an.
Der YouPorn-Betreiber will mit seiner vor einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereichten Klage offenbar erreichen, dass die Gebühren für die Registrierung einer .xxx-Domain deutlich reduziert werden. Die "Porno-Domain" war eingeführt worden, damit entsprechende Angebote im Web eindeutiger zu erkennen sind. Außerdem macht sie es Unternehmen und Regierungen leichter, nicht jugendfreie Websites für den Zugriff zu sperren.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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