Gaddafi-Affäre: Telefonica schmeißt Alice-Model raus
Alice, die Telekommunikationsmarke von Telefonica O2, verliert ihr Gesicht. Das Model Vanessa Hessler werde zukünftig nicht mehr als Werbefigur für das Unternehmen tätig sein, teilte ein Unternehmenssprecher heute mit. Hintergrund dessen sind Äußerungen Hesslers über die libysche Diktatoren-Familie Gaddafi.
Die 23-Jährige hatte über vier Jahre eine Beziehung zu Mutassim Gaddafi, einem der Söhne des Ex-Diktators. Allerdings trennten sich die beiden vor einiger Zeit. Nun, da ihr Ex-Partner allerdings am gleichen Tag wie sein Vater von den libyschen Rebellen getötet wurde, äußerte sie sich in der italienischen Klatschzeitschrift 'Diva e Donna' zu den Vorgängen in dem nordafrikanischen Land.
Sie bezeichnete die Diktatoren-Familie dabei als "ganz normale Menschen", die nicht so schlimm seien, wie sie jetzt dargestellt würden. Sie kritisierte es als einen Akt der Gewalt, dass die Gaddafi-Tochter Aisha daran gehindert wurde, mit ihren Kindern das Land zu verlassen. Den Rebellen warf sie vor, nicht zu wissen, was sie tun. Auch die Motivation der Aufständischen kann Hessler nicht verstehen. Die Bevölkerung sei ihr nicht so arm vorgekommen, erklärte sie.
Diese Aussagen würden nicht mit den Werten und Vorstellungen des Unternehmens vereinbar sein, hieß es nun von Seiten des Telekommunikationskonzerns. Obwohl die Verträge mit Hessler erst kürzlich verlängert wurden, werde sie die Alice-Produkte ab sofort nicht mehr in der Öffentlichkeit repräsentieren, hieß es. Noch ist ihr Gesicht auf der Webseite des Anbieters zu sehen. Das dürfte sich aber bald ändern.
Sie bezeichnete die Diktatoren-Familie dabei als "ganz normale Menschen", die nicht so schlimm seien, wie sie jetzt dargestellt würden. Sie kritisierte es als einen Akt der Gewalt, dass die Gaddafi-Tochter Aisha daran gehindert wurde, mit ihren Kindern das Land zu verlassen. Den Rebellen warf sie vor, nicht zu wissen, was sie tun. Auch die Motivation der Aufständischen kann Hessler nicht verstehen. Die Bevölkerung sei ihr nicht so arm vorgekommen, erklärte sie.
Diese Aussagen würden nicht mit den Werten und Vorstellungen des Unternehmens vereinbar sein, hieß es nun von Seiten des Telekommunikationskonzerns. Obwohl die Verträge mit Hessler erst kürzlich verlängert wurden, werde sie die Alice-Produkte ab sofort nicht mehr in der Öffentlichkeit repräsentieren, hieß es. Noch ist ihr Gesicht auf der Webseite des Anbieters zu sehen. Das dürfte sich aber bald ändern.
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Christian Kahle
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