Google: Info über Löschungen via Behördenanfrage
Der Suchmaschinenkonzern Google hat seine Statistiken darüber veröffentlicht, wie viele Inhalte er aufgrund von Behördenanfragen oder Gerichtsurteilen im ersten Halbjahr gelöscht und wie viele Angaben zu Nutzerkonten er weitergegeben hat.
Insgesamt wurde das Unternehmen von Januar bis Juni demnach 1.060 mal von deutschen Stellen kontaktiert - 38 Prozent häufiger als ein Jahr zuvor. Die Anfragen betrafen 1.759 Accounts. In 67 Prozent der Fälle gab Google dabei nach eigenen Angaben Daten an die jeweilige Behörde weiter, während man die übrigen Anfragen zurückwies, da sie sich nicht im nötigen Rechtsrahmen bewegten, hieß es.
Weiterhin verzeichnete das Unternehmen 125 Kontaktaufnahmen, bei denen es um die Löschung von Inhalten ging. Insgesamt 2.405 Einträge in den Datenbanken des Konzerns wurden gelöscht. Der größte Anteil machte dabei mit 1.672 einzelnen Inhalten die Websuche aus. Aber auch YouTube hatte mit 583 gelöschten Videos einen recht hohen Anteil. An dritter Stelle folgte mit 115 Löschungen der Anzeigendienst AdWords.
Die meisten Inhalte wurden entfernt, weil sie die Persönlichkeitsrechte Dritter verletzten. Dies war insgesamt 1.623 mal der Fall - der überwiegende Teil davon betraf die Websuche. Die Bloghost-Plattform Blogger, wo man entsprechende Probleme durchaus in größerer Zahl erwarten könnte, waren es nur 7 einzelne Löschungen.
Den zweitgrößten Anteil haben Löschungen aufgrund von menschenverachtenden Äußerungen und Volksverhetzung. Betroffen war hier ausschließlich die Video-Plattform YouTube, auf der 322 Clips entfernt wurden. Ähnlich verhält es sich bei der Löschung von Inhalten, die die Privatsphäre Dritter verletzten - hier gab es 186 Fälle, davon 180 auf YouTube.
Aber auch die Verbreitung pornographischer Inhalte spielte bei den Löschanträgen eine Rolle. Während hier wiederum vor allem die Websuche betroffen war, gab es aber auch bei Google Images / Picasa sowie bei YouTube einige Fälle. Die Zahl der Löschungen wegen Urheberrechtsverletzungen spielte mit elf Fällen, die sich allesamt auf YouTube bezogen, eine unerwartet kleine Rolle.
Weiterhin verzeichnete das Unternehmen 125 Kontaktaufnahmen, bei denen es um die Löschung von Inhalten ging. Insgesamt 2.405 Einträge in den Datenbanken des Konzerns wurden gelöscht. Der größte Anteil machte dabei mit 1.672 einzelnen Inhalten die Websuche aus. Aber auch YouTube hatte mit 583 gelöschten Videos einen recht hohen Anteil. An dritter Stelle folgte mit 115 Löschungen der Anzeigendienst AdWords.
Die meisten Inhalte wurden entfernt, weil sie die Persönlichkeitsrechte Dritter verletzten. Dies war insgesamt 1.623 mal der Fall - der überwiegende Teil davon betraf die Websuche. Die Bloghost-Plattform Blogger, wo man entsprechende Probleme durchaus in größerer Zahl erwarten könnte, waren es nur 7 einzelne Löschungen.
Den zweitgrößten Anteil haben Löschungen aufgrund von menschenverachtenden Äußerungen und Volksverhetzung. Betroffen war hier ausschließlich die Video-Plattform YouTube, auf der 322 Clips entfernt wurden. Ähnlich verhält es sich bei der Löschung von Inhalten, die die Privatsphäre Dritter verletzten - hier gab es 186 Fälle, davon 180 auf YouTube.
Aber auch die Verbreitung pornographischer Inhalte spielte bei den Löschanträgen eine Rolle. Während hier wiederum vor allem die Websuche betroffen war, gab es aber auch bei Google Images / Picasa sowie bei YouTube einige Fälle. Die Zahl der Löschungen wegen Urheberrechtsverletzungen spielte mit elf Fällen, die sich allesamt auf YouTube bezogen, eine unerwartet kleine Rolle.
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