Facebook beantragt Markenschutz für Visitenkarten
Facebook hat ein Trademark beantragt, gemäß dem der Name "Facebook" auf Visitenkarten bzw. sein Einsatz auf "nicht-magnetisch codierten" Identifikations-Karten markenrechtlich geschützt wäre.
In letzter Zeit tauchen im Internet immer häufiger Shops auf, die Visitenkarten im Facebook-Design anbieten. Facebook könnte nun die Absicht haben, gegen dieses spezielle Geschäftsmodell markenrechtlich vorzugehen und es zu unterbinden.
Wie 'TechCrunch' berichtet, könnte allerdings mehr dahinter stecken: Teil des Antrags sind nämlich auch QR-Codes und NFC/RFID-Anwendungen. Diese arbeiten mit magnetischer Flussdichte (auch Induktion genannt) und nicht mit magnetischer Codierung, die auch nicht Teil von Facebooks Antrags ist.
Aus diesem Grund spekuliert TechCrunch, dass das soziale Netzwerk möglicherweise vorhat, ein physisches Identifikationssystem zu entwickeln. Facebook könnte so seinen Nutzern beispielsweise spezielle Visitenkarten zur Verfügung zu stellen. Diese wären speziell mit dem Facebook-Konto des Users verknüpft und könnten maschinell gelesen werden.
Die möglichen Anwendungen scheinen gar nicht so weit hergeholt zu sein: Ein von Facebook entwickeltes Identifikationssystem könnte die Brücke zwischen dem virtuellen Netzwerk und dem echten Leben schlagen. So könnte man in Zukunft auf Facebook etwa Konzert- oder Kinokarten kaufen und diese dann auf einer ID-Karte (die z. B. als Schlüsselanhänger konzipiert ist) speichern. Kommt man dann zur entsprechenden Veranstaltung, dann würde diese Karte durch ein Lesegerät gezogen werden und so den Eintritt ermöglichen.
Allerdings könnte es sich bei diesen markenrechtlichen Antrag auch lediglich um eine Vorsichtmaßnahme handeln. So kommt es immer wieder vor, dass sich Firmen bestimmte Aspekte ihres Produktes schützen lassen, bloß um anderen zuvorzukommen.
So praktisch die Idee auch klingen mag: Sollte das System tatsächlich mal entwickelt werden, ist zu bezweifeln, dass es jemals nach Europa bzw. Deutschland schafft. Die Datenschützer würden mit großer Wahrscheinlichkeit dagegen Sturm laufen.
Siehe auch: Facebook - Neues Profil, Musik, Videos & vieles mehr
Wie 'TechCrunch' berichtet, könnte allerdings mehr dahinter stecken: Teil des Antrags sind nämlich auch QR-Codes und NFC/RFID-Anwendungen. Diese arbeiten mit magnetischer Flussdichte (auch Induktion genannt) und nicht mit magnetischer Codierung, die auch nicht Teil von Facebooks Antrags ist.
Aus diesem Grund spekuliert TechCrunch, dass das soziale Netzwerk möglicherweise vorhat, ein physisches Identifikationssystem zu entwickeln. Facebook könnte so seinen Nutzern beispielsweise spezielle Visitenkarten zur Verfügung zu stellen. Diese wären speziell mit dem Facebook-Konto des Users verknüpft und könnten maschinell gelesen werden.
Die möglichen Anwendungen scheinen gar nicht so weit hergeholt zu sein: Ein von Facebook entwickeltes Identifikationssystem könnte die Brücke zwischen dem virtuellen Netzwerk und dem echten Leben schlagen. So könnte man in Zukunft auf Facebook etwa Konzert- oder Kinokarten kaufen und diese dann auf einer ID-Karte (die z. B. als Schlüsselanhänger konzipiert ist) speichern. Kommt man dann zur entsprechenden Veranstaltung, dann würde diese Karte durch ein Lesegerät gezogen werden und so den Eintritt ermöglichen.
Allerdings könnte es sich bei diesen markenrechtlichen Antrag auch lediglich um eine Vorsichtmaßnahme handeln. So kommt es immer wieder vor, dass sich Firmen bestimmte Aspekte ihres Produktes schützen lassen, bloß um anderen zuvorzukommen.
So praktisch die Idee auch klingen mag: Sollte das System tatsächlich mal entwickelt werden, ist zu bezweifeln, dass es jemals nach Europa bzw. Deutschland schafft. Die Datenschützer würden mit großer Wahrscheinlichkeit dagegen Sturm laufen.
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