Auch Saturn startet Web-Shop mit "Marktgarantie"
Die Metro-Gruppe richtet ihre Elektronik-Ketten komplett auf das Web-Geschäft aus. Nach dem Media Markt setzt nun auch Saturn auf eine "Marktgarantie" mit einem online ermittelten Einheitspreis.
Geiz mag zwar geil sein, noch billiger geht es aber bisher fast immer mit Hilfe eines Online-Preisvergleichs. Das hat inzwischen auch die Metro-Gruppe erkannt und richtete ihre Geschäftsstrategie neu aus. Mit 1. Oktober wurden die Preise der Media-Märkte angepasst, nun folgt die zweite Konzerntochter Saturn.
Ab heute stellt Saturn seinen Webshop komplett um. Der Ansatz ist gleich wie bei Media Markt: Die 144 deutschen Märkte und der Onlineshop sollen zu einem Geschäft werden. Webshop und Laden sollen Hand in Hand gehen, Saturn will dabei einen "Einheitspreis" garantieren. Dieser soll sich an den "relevanten Wettbewerbern" orientieren. Wie genau der Preis zustande kommt und welche Konkurrenten man zum Vergleich heranzieht, ist aber ebenso wie bei Media Markt nicht bekannt.
Der Kunde soll künftig Produkte im Laden anschauen und dann von zu Hause bestellen dürfen. Auch umgekehrt kann er an seinem Wohnort etwas bestellen und es dann persönlich gleich im Laden abholen. Bisher bestimmte jeder Marktleiter die Preise selbst. Rabatte musste man vor Ort ausverhandeln, etwa wenn man ein Produkt bei einem Online-Konkurrent billiger gesehen hat.
"Der Tag, von dem viele dachten, dass er nie kommen würde, ist nun da", sagte Pieter August Haas, der für das operative Geschäft zuständige Vorstand der Media-Saturn-Holding, gegenüber 'Reuters'. Ganz freiwillig kommt diese Umstellung nicht, im zweiten Quartal 2011 rutschte Media-Saturn in die Verlustzone, der operative Fehlbetrag (Ebit) vor Sonderfaktoren betrug 44 Millionen Euro. Dem soll mit der neuen Ausrichtung nun gegengesteuert werden, bis 2016 wollen Saturn und Mediamarkt gemeinsam rund fünf Milliarden Euro im Internet-Geschäft erlösen.
Auf "Kampfpreise" wolle man allerdings nicht mehr setzen, so Haas, und auch "nicht in jeder Preismaschine erster sein." Wer also sichergehen will, dass er tatsächlich den günstigsten Preis bekommt, sollte nach wie vor den WinFuture-Preisvergleich heranziehen.
Ab heute stellt Saturn seinen Webshop komplett um. Der Ansatz ist gleich wie bei Media Markt: Die 144 deutschen Märkte und der Onlineshop sollen zu einem Geschäft werden. Webshop und Laden sollen Hand in Hand gehen, Saturn will dabei einen "Einheitspreis" garantieren. Dieser soll sich an den "relevanten Wettbewerbern" orientieren. Wie genau der Preis zustande kommt und welche Konkurrenten man zum Vergleich heranzieht, ist aber ebenso wie bei Media Markt nicht bekannt.
Der Kunde soll künftig Produkte im Laden anschauen und dann von zu Hause bestellen dürfen. Auch umgekehrt kann er an seinem Wohnort etwas bestellen und es dann persönlich gleich im Laden abholen. Bisher bestimmte jeder Marktleiter die Preise selbst. Rabatte musste man vor Ort ausverhandeln, etwa wenn man ein Produkt bei einem Online-Konkurrent billiger gesehen hat.
"Der Tag, von dem viele dachten, dass er nie kommen würde, ist nun da", sagte Pieter August Haas, der für das operative Geschäft zuständige Vorstand der Media-Saturn-Holding, gegenüber 'Reuters'. Ganz freiwillig kommt diese Umstellung nicht, im zweiten Quartal 2011 rutschte Media-Saturn in die Verlustzone, der operative Fehlbetrag (Ebit) vor Sonderfaktoren betrug 44 Millionen Euro. Dem soll mit der neuen Ausrichtung nun gegengesteuert werden, bis 2016 wollen Saturn und Mediamarkt gemeinsam rund fünf Milliarden Euro im Internet-Geschäft erlösen.
Auf "Kampfpreise" wolle man allerdings nicht mehr setzen, so Haas, und auch "nicht in jeder Preismaschine erster sein." Wer also sichergehen will, dass er tatsächlich den günstigsten Preis bekommt, sollte nach wie vor den WinFuture-Preisvergleich heranziehen.
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