Grüne: FDP verhindert Recht auf Breitbandanschluss
Insbesondere durch den Widerstand der FDP ist es nicht gelungen, in der Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) auch einen Universaldienst für Internet-Anbindungen festzuschreiben. Dieser hätte jedem Bürger das verbriefte Recht auf einen Breitband-Zugang gegeben.
Im Zuge der TKG-Novellierung hatten die Telekommunikationskonzerne massiv Widerstand gegen die Festschreibung eines Rechts auf Breitband geleistet. "Die CDU konnte sich mit ihrer Forderung nach einem Recht auf einen Breitbandanschluss auf Grundversorgungsniveau gegenüber der FDP nicht durchsetzen. Damit ist die Koalition gegenüber der Wirtschaft eingeknickt", erklärte Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik der Bundestagsfraktion der Grünen.
Die Netzbetreiber sind insbesondere daran interessiert, in den Ballungsräumen mit ihren kurzen Wegen möglichst schnelle Internet-Anbindungen lukrativ zu vermarkten. "Während in Großstädten schon auf der Glasfaserdatenautobahn gesurft wird, kriechen die Menschen in vielen Dörfern noch mit Modem oder DSL Light durchs Netz", kommentierte Rößner.
Denn dort ist die Verlegung entsprechend leistungsfähiger Infrastrukturen in der Regel nicht kostendeckend. Wäre Breitband allerdings als Universaldienst festgeschrieben worden, wären die Netzbetreiber gezwungen gewesen, entsprechende Querfinanzierungen zu leisten - wie es auch bei der Energie- und Wasserversorgung der Fall ist.
Die Grünen-Fraktion hatte kürzlich ein Gutachten über den rechtlichen Rahmen und die finanziellen Grundlagen eines Breitband-Universaldienstes vorgelegt, das zu dem Schluss kommt, dass ein gesetzlich vorgeschriebener, flächendeckender Ausbau auf 6 Megabit pro Sekunde bis zum 1. Januar 2013 realisierbar wäre. Die gesetzlichen Vorgaben müssten dann regelmäßig an die technische Entwicklung angepasst werden.
Parallel wollen die Grünen mit staatlichen Eingriffen auch den Glasfaser-Ausbau vorantreiben. Hier sollen ihrer Ansicht nach aber auch Netzbetreiber Subventionen erhalten können, wenn sie ihre Netze so gestalten, dass auch Konkurrenten sich leicht mit in die Leitung einklinken können.
Die Netzbetreiber sind insbesondere daran interessiert, in den Ballungsräumen mit ihren kurzen Wegen möglichst schnelle Internet-Anbindungen lukrativ zu vermarkten. "Während in Großstädten schon auf der Glasfaserdatenautobahn gesurft wird, kriechen die Menschen in vielen Dörfern noch mit Modem oder DSL Light durchs Netz", kommentierte Rößner.
Denn dort ist die Verlegung entsprechend leistungsfähiger Infrastrukturen in der Regel nicht kostendeckend. Wäre Breitband allerdings als Universaldienst festgeschrieben worden, wären die Netzbetreiber gezwungen gewesen, entsprechende Querfinanzierungen zu leisten - wie es auch bei der Energie- und Wasserversorgung der Fall ist.
Die Grünen-Fraktion hatte kürzlich ein Gutachten über den rechtlichen Rahmen und die finanziellen Grundlagen eines Breitband-Universaldienstes vorgelegt, das zu dem Schluss kommt, dass ein gesetzlich vorgeschriebener, flächendeckender Ausbau auf 6 Megabit pro Sekunde bis zum 1. Januar 2013 realisierbar wäre. Die gesetzlichen Vorgaben müssten dann regelmäßig an die technische Entwicklung angepasst werden.
Parallel wollen die Grünen mit staatlichen Eingriffen auch den Glasfaser-Ausbau vorantreiben. Hier sollen ihrer Ansicht nach aber auch Netzbetreiber Subventionen erhalten können, wenn sie ihre Netze so gestalten, dass auch Konkurrenten sich leicht mit in die Leitung einklinken können.
Thema:
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Apple Watch 12 & Ultra 4: Kernel Panic legt Uhren immer wieder lahm
- Nobelpreisträger: Milliardärssteuer wird Silicon Valley nicht schaden
- Nur noch heute: Bürger dürfen über neue Euroschein-Motive abstimmen
- Microsoft-Patent: Games sollen in Pausen, vor Bossen Werbung zeigen
- Durchbruch in der Forschung: Unser Gehirn sind eigentlich zwei Organe
- Stark reduziert: Media Markt & Saturn rufen zum Tiefpreis-Finale
- Weil Kunden fliehen: Mitarbeiter demoralisiert, wollen Flock verlassen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
eMclient - Geburtstage anzeigen
teddy4you - Gestern 22:24 Uhr -
WordPress 7.1.1 ist am 17. September 2026 erschienen
d-hubs - Gestern 14:50 Uhr -
Parted Magic die Lösung für Laufwerksmanagement
d-hubs - Gestern 12:17 Uhr -
Windows 11 herunterfahren mit Alt+F4
Doodle - Vorgestern 16:32 Uhr -
ODT-Konverter
teddy4you - 18.09. 22:03 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen