VDSL2 Vectoring beschleunigt Kupfer auf 100 Mbit/s
Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat seine neue VDSL2 Vectoring-Technologie auf den Markt gebracht. Diese ermöglicht es, über eine einzelne Kupfer-Leitung Internet-Anbindungen mit einer Bandbreite von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zu betreiben.
Die Technologie baut dabei auf der bereits im Einsatz befindlichen VDSL-Infrastruktur auf, bei der bis zum letzten Verteilerknoten Glasfaser-Kabel für die Übertragung sorgen. Anschließend werden die letzten Meter bis in die Haushalte über die vorhandenen Kupfer-Kabel zurückgelegt. Die zu erreichende Geschwindigkeit wird mit VDSL2 Vectoring allerdings verdoppelt und reicht somit an die DOCSIS 3-Verbindungen der Kabelnetzbetreiber heran.
Die ersten Tests mit der Technologie hatten im vergangenen Jahr begonnen. Dabei stellte sich eine maximale Entfernung von 400 Metern zwischen Verteilerkasten und Haushalt heraus, bei der noch die volle Bandbreite erreicht werden konnte.
Um die höhere Geschwindigkeit zu erreichen, war es vor allem notwendig, möglicher Störeinflüsse von außen zu reduzieren. Die Entwickler bei Alcatel-Lucent erreichten hier Erfolge, indem sie eine ähnliche Methode einsetzten, wie sie bei der aktiven Geräuschunterdrückung bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Störquellen werden also möglichst mit dem gleichen Signal neutralisiert, so dass die gewünschten Impulse besser wahrzunehmen sind.
Die VDSL2 Vectoring-Technologie soll in den kommenden Monaten breit an Internet-Provider ausgeliefert werden. Die britische BT ist bereits dabei, die eigenen Netze entsprechend auszubauen. Über eine Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern, insbesondere in Deutschland, machte Alcatel-Lucent bisher noch keine Angaben.
Die vergleichsweise kurze Entfernung von 400 Metern, bei der die volle Bandbreite erreicht wird, macht die Technik allerdings nur für den Einsatz in städtischen Gebieten interessant. Bei einer Überschreitung der Distanz fällt die Geschwindigkeit schnell ab. Bereits bei rund 700 Metern kommt man mit VDSL2 Vectoring nur noch auf rund 60 Megabit pro Sekunde.
Die ersten Tests mit der Technologie hatten im vergangenen Jahr begonnen. Dabei stellte sich eine maximale Entfernung von 400 Metern zwischen Verteilerkasten und Haushalt heraus, bei der noch die volle Bandbreite erreicht werden konnte.
Um die höhere Geschwindigkeit zu erreichen, war es vor allem notwendig, möglicher Störeinflüsse von außen zu reduzieren. Die Entwickler bei Alcatel-Lucent erreichten hier Erfolge, indem sie eine ähnliche Methode einsetzten, wie sie bei der aktiven Geräuschunterdrückung bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Störquellen werden also möglichst mit dem gleichen Signal neutralisiert, so dass die gewünschten Impulse besser wahrzunehmen sind.
Die VDSL2 Vectoring-Technologie soll in den kommenden Monaten breit an Internet-Provider ausgeliefert werden. Die britische BT ist bereits dabei, die eigenen Netze entsprechend auszubauen. Über eine Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern, insbesondere in Deutschland, machte Alcatel-Lucent bisher noch keine Angaben.
Die vergleichsweise kurze Entfernung von 400 Metern, bei der die volle Bandbreite erreicht wird, macht die Technik allerdings nur für den Einsatz in städtischen Gebieten interessant. Bei einer Überschreitung der Distanz fällt die Geschwindigkeit schnell ab. Bereits bei rund 700 Metern kommt man mit VDSL2 Vectoring nur noch auf rund 60 Megabit pro Sekunde.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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