Dell bekräftigt Festhalten an seinem PC-Geschäft
Michael Dell, Chef des Computer-Konzerns Dell, bekräftigte noch einmal, dass sein Unternehmen nicht aus der PC-Produktion aussteigen werde. Dabei hat er nicht nur die Gewinnmargen des Bereichs selbst im Blick, sondern auch die Wechselwirkung mit anderen Geschäftsteilen.
Zuletzt hatte Marktführer Hewlett-Packard angekündigt, sich voraussichtlich von seinem PC-Geschäft zu verabschieden und stattdessen volle Konzentration auf Software und IT-Services zu legen. IBM, ein weiteres ehemaliges Schwergewicht in der PC-Branche, hatte seine Fertigung schon vor Jahren an Lenovo verkauft.
Dell betonte aber gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung 'Financial Times' die Unterschiede seines Unternehmens gegenüber den Wettbewerbern. Eines der herausstechendsten Merkmale ist dabei heutzutage, dass Dell noch selbst über umfangreiche Produktionskapazitäten verfügt, während Hewlett-Packard beispielsweise fast ausschließlich auf Auftragshersteller setzt.
Für Dell ist die PC-Sparte außerdem ein Garant, im Geschäft mit Servern gut dazustehen. Der Konzern kann so gegenüber den Zulieferern als sehr bedeutender Kunde auftreten und über verschiede Komponenten hinweg günstigere Preise erhalten, als dies nur mit den vergleichsweise kleinen Abnahmemengen, die für die Server-Produktion benötigt werden, der Fall wäre.
Auch der Stimmung hinsichtlich eines durch Smartphones und Tablets herbeigeführtes Endes der PC-Ära will Dell sich nicht hingeben. Die mobilen Geräte werden "den PC nicht notwendigerweise ersetzen", so der Manager. Zwar fällt das Wachstum des Geschäfts derzeit sehr gering aus, aber die Potenziale sind für Dell weiterhin vorhanden.
Zwar stürzen sich die Kunden in den Industriestaaten aktuell auf leichte, mobile Begleiter, aber in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern seien noch große Absatzmärkte nur zu Teilen erschlossen. Insbesondere aus China erhofft sich Dell in der nächsten Zeit klare Impulse. "Rund 60 Prozent des chinesischen Internets läuft auf Dell-Hardware", erklärte er.
Dell betonte aber gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung 'Financial Times' die Unterschiede seines Unternehmens gegenüber den Wettbewerbern. Eines der herausstechendsten Merkmale ist dabei heutzutage, dass Dell noch selbst über umfangreiche Produktionskapazitäten verfügt, während Hewlett-Packard beispielsweise fast ausschließlich auf Auftragshersteller setzt.
Für Dell ist die PC-Sparte außerdem ein Garant, im Geschäft mit Servern gut dazustehen. Der Konzern kann so gegenüber den Zulieferern als sehr bedeutender Kunde auftreten und über verschiede Komponenten hinweg günstigere Preise erhalten, als dies nur mit den vergleichsweise kleinen Abnahmemengen, die für die Server-Produktion benötigt werden, der Fall wäre.
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Christian Kahle
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