Samsung-Chef: Wir würden webOS niemals kaufen
Nachdem HP bekanntgab, zukünftig keine Produkte mit dem Betriebssystem webOS anbieten zu wollen, wurde spekuliert, dass Samsung Interesse an der Software haben könnte. Diesen Gerüchten erteilte der Chef des südkoreanischen Konzerns, Choi Gee Sung, jetzt eine Abfuhr.
Samsung werde "niemals" ein derartiges Geschäft verfolgen, sagte Choi gegenüber 'Bloomberg' auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Der Unternehmenssprecher Nam Ki Yung bestätigte anschließend die Aussage seines Chefs. "Es ist nicht in Ordnung, dass der Kauf eines Betriebssystems Mode geworden ist", erklärte Choi. Samsung besitzt mit Bada ein eigenes Betriebssystem, das intensiver weiterentwickelt wird, als nach außen sichtbar ist, so der Samsung-Boss.
Einige Marktforscher hatten in den letzten Wochen darauf hingewiesen, dass Samsung Interesse an webOS haben könnte. Durch die Übernahme von Motorola Mobility durch Google könnte Samsung seine Entscheidung überdenken, nahezu komplett auf Android zu setzen. Laut den Analysten von Ovum Ltd. könnten auch Facebook und HTC an webOS interessiert sein. Beide Unternehmen wollten sich diesbezüglich nicht äußern.
Hewlett-Packard hatte vor einigen Tagen überraschend angekündigt, den Verkauf der umsatzstarken PC-Sparte in Erwägung zu ziehen. Gleichzeitig wies man darauf hin, die umfassenden Pläne für webOS nicht weiter zu verfolgen. Ab 2012 sollte jeder neue PC von HP mit webOS als Alternativbetriebssystem ausgerüstet sein. Erst im letzten Jahr hatte HP das Unternehmen Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar übernommen und damit das Betriebssystem webOS erhalten.
Einige Marktforscher hatten in den letzten Wochen darauf hingewiesen, dass Samsung Interesse an webOS haben könnte. Durch die Übernahme von Motorola Mobility durch Google könnte Samsung seine Entscheidung überdenken, nahezu komplett auf Android zu setzen. Laut den Analysten von Ovum Ltd. könnten auch Facebook und HTC an webOS interessiert sein. Beide Unternehmen wollten sich diesbezüglich nicht äußern.
Hewlett-Packard hatte vor einigen Tagen überraschend angekündigt, den Verkauf der umsatzstarken PC-Sparte in Erwägung zu ziehen. Gleichzeitig wies man darauf hin, die umfassenden Pläne für webOS nicht weiter zu verfolgen. Ab 2012 sollte jeder neue PC von HP mit webOS als Alternativbetriebssystem ausgerüstet sein. Erst im letzten Jahr hatte HP das Unternehmen Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar übernommen und damit das Betriebssystem webOS erhalten.
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Michael Diestelberg
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