Rekordjahr: IFA muss temporäre Messehallen bauen

Die weltweit größte Unterhaltungselektronik-Messe, die IFA in Berlin, ist nach Angaben der Veranstalter weiter auf Erfolgskurs. Wie der Branchenverband GFU und die Messe Berlin mitteilten, habe man für die diesjährige Veranstaltung erneut ein starkes Wachstum verzeichnet.
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IFA
Alle Bereiche habe man erweitern müssen, hieß es. Wegen der starken Nachfrage sei es notwendig geworden, temporärer Hallen zu bauen und auch die Freiflächen stärker mit einzubeziehen. Im Vorfeld zeichnet sich bereits ab, dass das Rekordergebnis der IFA 2010 übertroffen wird, hieß es. Nach 134.000 Quadratmetern im Vorjahr wurden nun 140.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche vermietet.

"Wir sind bereits über unsere Kapazitäten hinausgegangen und bauen zusätzliche, temporäre Hallen", sagte Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin. 2014 soll dann eine zusätzliche Halle fertiggestellt sein, die sich über zwei Etagen erstreckt.

"Nach einem im Markt für Consumer Electronics eher verhalten verlaufenen ersten Halbjahr 2011 - ohne Großereignisse wie Olympia und Fußball WM - kommt der IFA eine besondere Bedeutung zu. Sie wird für eine steigende Nachfrage in den Märkten zum Start in die wichtigste Verkaufssaison sorgen", sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsrat der GFU. Für den Unterhaltungselektronik-Markt rechne man in diesem Jahr mit einem Wachstum um vier Prozent auf rund 27 Milliarden Euro.

Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, Medien und Geräte in HD und 3D, der Boom der Tablet-PCs, Apps und Smartphones sowie die Vernetzung für zuhause und unterwegs mit permanentem Zugriff auf Inhalte seien die wichtigsten Entwicklungen in diesem Jahr. Die IFA findet in diesem Jahr vom 2. bis 7. September in Berlin statt.

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