China ist jetzt größter Absatzmarkt für Computer
Im zweiten Quartal hat China erstmals den Spitzenplatz beim Absatz von Computern eingenommen. Bisher standen immer noch die USA auf dem ersten Rang. Allerdings wurden in dem asiatischen Land ganz andere Wachstumsraten verzeichnet, berichteten die Marktforscher von der IDC.
Den Angaben zufolge wurden im zweiten Quartal in China 18,5 Millionen Rechner verkauft. Der Umsatz mit den Geräten belief sich auf rund 11,9 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: In den USA lieferten die Hersteller 17,7 Millionen Geräte im Wert von 11,7 Milliarden Dollar aus.
Der Anteil Chinas am weltweiten Computer-Markt belief sich damit auf 22 Prozent. Die USA kommen auf 21 Prozent. Über das gesamte Jahr gerechnet werden die USA aber voraussichtlich noch einmal vorn liegen. Die Prognose geht hier von einem Anteil von 20,6 Prozent aus, während für China ein Wert von 20,3 Prozent hochgerechnet wird. 73,5 Millionen in den USA verkauften Rechnern werden dann wohl 72,4 Millionen in China gegenüberstehen.
Hierfür sind im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich: Zum einen lagen die USA im ersten Quartal noch knapp vorn. Andererseits steigen die Absatzzahlen hier für gewöhnlich in der Vorweihnachtszeit noch einmal kräftig an, während es in China zu dieser Zeit kein vergleichbares Feiertagsgeschäft gibt.
Im kommenden Jahr könne man aber davon ausgehen, dass sich China klar an die Spitze setzen wird. Der Anteil des Landes am globalen Markt soll dann bei 21,8 Prozent liegen. Die USA sollen dann noch auf 19,6 Prozent kommen, so die Marktforscher. In China werden dann voraussichtlich 85,2 Millionen Geräte abgesetzt, in den USA 76,6 Millionen.
Angetrieben wird die Entwicklung in China unter anderem durch den anlaufenden neuen Fünf-Jahr-Plan, der unter anderem eine Modernisierung der PC-Ausstattung in vielen großen Unternehmen vorsieht. Hinzu kommt außerdem, dass es immer mehr Menschen außerhalb der großen Metropolen möglich wird, sich einen Computer zu leisten.
Der Anteil Chinas am weltweiten Computer-Markt belief sich damit auf 22 Prozent. Die USA kommen auf 21 Prozent. Über das gesamte Jahr gerechnet werden die USA aber voraussichtlich noch einmal vorn liegen. Die Prognose geht hier von einem Anteil von 20,6 Prozent aus, während für China ein Wert von 20,3 Prozent hochgerechnet wird. 73,5 Millionen in den USA verkauften Rechnern werden dann wohl 72,4 Millionen in China gegenüberstehen.
Hierfür sind im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich: Zum einen lagen die USA im ersten Quartal noch knapp vorn. Andererseits steigen die Absatzzahlen hier für gewöhnlich in der Vorweihnachtszeit noch einmal kräftig an, während es in China zu dieser Zeit kein vergleichbares Feiertagsgeschäft gibt.
Im kommenden Jahr könne man aber davon ausgehen, dass sich China klar an die Spitze setzen wird. Der Anteil des Landes am globalen Markt soll dann bei 21,8 Prozent liegen. Die USA sollen dann noch auf 19,6 Prozent kommen, so die Marktforscher. In China werden dann voraussichtlich 85,2 Millionen Geräte abgesetzt, in den USA 76,6 Millionen.
Angetrieben wird die Entwicklung in China unter anderem durch den anlaufenden neuen Fünf-Jahr-Plan, der unter anderem eine Modernisierung der PC-Ausstattung in vielen großen Unternehmen vorsieht. Hinzu kommt außerdem, dass es immer mehr Menschen außerhalb der großen Metropolen möglich wird, sich einen Computer zu leisten.
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Christian Kahle
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