China: 1 Mio. Menschen gegen Produktfälschungen
Die chinesische Regierung will den Schwarzmarkt für gefälschte Produkte trockenlegen. Für diese Aufgabe sollen 1 Million Menschen eingestellt werden. Das erklärte Wang Jinzhen, Vizechef des chinesischen Rates zur Förderung des internationalen Handels, laut einem Bericht des 'Sydney Morning Herold'.
Der Großteil der neuen Mitarbeiter wird wohl damit beschäftigt sein, die zahlreichen Straßenmärkte auf der Suche nach entsprechenden Produkten zu durchsuchen und diese sicherzustellen. Aber auch die massiven Exporte gefälschter Markenwaren und Elektronik-Systeme will man spürbar eindämmen.
"Wer vom Export solcher minderwertigen Waren lebt, hat mit seinem Unternehmen keine Zukunft. Ich bin mir sicher, dass jenen das bereits klar ist. Sie werden erleben, wie diese Sache mehr und mehr zurückgeht", versprach Wang den Vertretern der internationalen Wirtschaft auf dem Commonwealth Business Forum.
China gilt bisher als Zentrum der Herstellung und des Vertriebs von gefälschten Produkten. Das Spektrum reicht hier von kopierter Elektronik, schwarz gebrannten CDs und DVDs sowie nachgemachten Designer-Produkten und Schmuck. Alle Versuche des Auslands, Druck auf die chinesische Regierung aufzubauen, damit diese dem einen Riegel vorschiebt, waren in der Vergangenheit weitgehend vergeblich.
Nun scheint bei den Verantwortlichen aber ein Sinneswandel einzusetzen. Dieser rührt allerdings nicht daher, dass man plötzlich mehr Verständnis für die Interessen der westlichen Unternehmen aufbringt. Stattdessen wird das Thema inzwischen mehr als Hindernis für die Entwicklung der eigenen Wirtschaft und deren Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt angesehen.
Immerhin hat China das Ziel, nicht mehr länger die billige Produktionsstätte für den Westen zu sein, sondern den Weltmarkt selbst zu erobern. "Wenn man sich wirklich weiterentwickeln will, muss man sich auf Hochtechnologie-Produkte stützen. Minderwertige, oder gar gefälschte Waren, können deshalb keine Zukunft haben", so Wang. "Der chinesischen Regierung ist diese Angelegenheit sehr wichtig."
Wie Wang weiter ausführte, sei man sich in China durchaus bewusst, dass das Problem nicht auf einmal beseitigt werden kann. Es werde aber spürbare Veränderungen geben. "Das ist gut für China, für die Wirtschaft und jedermann weltweit", sagte er.
"Wer vom Export solcher minderwertigen Waren lebt, hat mit seinem Unternehmen keine Zukunft. Ich bin mir sicher, dass jenen das bereits klar ist. Sie werden erleben, wie diese Sache mehr und mehr zurückgeht", versprach Wang den Vertretern der internationalen Wirtschaft auf dem Commonwealth Business Forum.
China gilt bisher als Zentrum der Herstellung und des Vertriebs von gefälschten Produkten. Das Spektrum reicht hier von kopierter Elektronik, schwarz gebrannten CDs und DVDs sowie nachgemachten Designer-Produkten und Schmuck. Alle Versuche des Auslands, Druck auf die chinesische Regierung aufzubauen, damit diese dem einen Riegel vorschiebt, waren in der Vergangenheit weitgehend vergeblich.
Nun scheint bei den Verantwortlichen aber ein Sinneswandel einzusetzen. Dieser rührt allerdings nicht daher, dass man plötzlich mehr Verständnis für die Interessen der westlichen Unternehmen aufbringt. Stattdessen wird das Thema inzwischen mehr als Hindernis für die Entwicklung der eigenen Wirtschaft und deren Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt angesehen.
Immerhin hat China das Ziel, nicht mehr länger die billige Produktionsstätte für den Westen zu sein, sondern den Weltmarkt selbst zu erobern. "Wenn man sich wirklich weiterentwickeln will, muss man sich auf Hochtechnologie-Produkte stützen. Minderwertige, oder gar gefälschte Waren, können deshalb keine Zukunft haben", so Wang. "Der chinesischen Regierung ist diese Angelegenheit sehr wichtig."
Wie Wang weiter ausführte, sei man sich in China durchaus bewusst, dass das Problem nicht auf einmal beseitigt werden kann. Es werde aber spürbare Veränderungen geben. "Das ist gut für China, für die Wirtschaft und jedermann weltweit", sagte er.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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