Präsident Obama checkt ab sofort bei Foursquare ein
Foursquare hat am Montag einen hochkarätigen Nutzer gewonnen. "Das Weiße Haus ist jetzt bei Foursquare, einem ortsgebundenen sozialen Netzwerk, das die neueste Methode darstellt, um mit der Regierung in Kontakt zu treten", heißt es im offiziellen White House Blog.
Die für die Online-Aktivitäten von Barack Obama verantwortlichen Mitarbeiter erklären, dass es weltweit bereits über 10 Millionen Menschen gibt, die "einchecken". Das Weiße Haus will nun ebenfalls an den verschiedenen Orten einchecken, die der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika besucht. Zudem will man verschiedene Tipps zu diesen Orten hinterlegen, die dann von anderen Besuchern beim Checkin abgerufen werden können. Es soll beschrieben werden, was der Präsident am jeweiligen Ort getan hat. Dies soll mit historischen Informationen kombiniert werden.
So soll Foursquare vor allem im Wahlkampf genutzt werden, damit die Wähler des Demokraten verfolgen können, welche Stationen er im Rahmen seiner Reise durch das Land ansteuert. Für die geplanten Wahlkampfveranstaltungen sollen spezielle Foursquare-Events erstellt werden. Ein erster Tipp wurde im Rahmen seiner Bustour durch den Mittleren Westen der USA erstellt. Nachzulesen ist dies im Foursquare-Profil des White House.
Für Foursquare stellt die Unterstützung durch das Weiße Haus einen wichtigen Schritt zur Etablierung auf dem umkämpften Markt dar. Zwar kann das soziale Netzwerk bereits über zehn Millionen Nutzer vorweisen, doch Facebook bietet mit Places (Orte) eine vergleichbare Funktion an, die sich von den rund 600 Millionen Nutzern des Netzwerks einsetzen lässt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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