Mexiko: Terroranschlag gegen Nanotech-Forscher
In Mexiko sind Wissenschaftler, die an Nanotechnologien forschen, zum Ziel terroristischer Anschläge geworden. Am Technischen Institut Monterrey wurden zwei Professoren durch eine Briefbombe verletzt. Der Sprengsatz wurde von einer Gruppe, die sich als "Individuals Tending to Savagery" (ITS) bezeichnet, geschickt.
Eines der Opfer ist Oscar Camacho, ein Professor für Informatik und Elektrotechnik, der aktuell sehr stark miniaturisierte elektromechanische Systeme entwickelt. Offenbar war ihm rechtzeitig aufgefallen, dass mit der Post-Zusendung etwas nicht stimmte und er ging entsprechend vorsichtig mit ihr um. Der Sprengsatz selbst hätte nach Angaben der Staatsanwaltschaft durchaus tödliche Wirkung gehabt.
Wie der mexikanische Generalstaatsanwalt Alfredo Castillo ausführte, ist die ITS bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Sie soll auch mit Anschlägen auf andere Nanotechnologie-Forscher in Spanien und Frankreich in Verbindung stehen. Anfang Mai soll die Gruppe schon einmal einen Sprengsatz an eine mexikanische Universität geschickt haben, der aber rechtzeitig entdeckt wurde. In einem Bekennerschreiben wurde schon damals auch Camacho erwähnt.
Die ITS will nach eigenen Aussagen einen Stopp der Forschung an Nanotechnologien erreichen. Ihre Anhänger sind der Überzeugung, dass entsprechende Entwicklungen der Natur Schaden zufügen und Umweltkatastrophen auslösen werden. Die Gruppe kündigte bereits an, auch in Zukunft weiter gegen Wissenschaftler vorzugehen, die in dem Bereich tätig sind.
Bislang gibt es keine konkreten Erkenntnisse darüber, wer hinter der ITS steht. Nach Angaben der Ermittler waren die Briefbomben nicht besonders raffiniert gebaut, sondern könnten faktisch von jedermann, der über ein gewisses Wissen über Sprengstoffe verfügt, zuhause gebaut werden.
In einer Stellungnahme verurteilte Rafael Lopez Castanares, Leiter des mexikanischen Universitäten-Verbandes den Anschlag. Er führte aus, dass ein solches Vorgehen nur aus Kreisen von Menschen kommen kann, denen die wissenschaftliche Arbeit an den Universitäten völlig fremd ist.
Wie der mexikanische Generalstaatsanwalt Alfredo Castillo ausführte, ist die ITS bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Sie soll auch mit Anschlägen auf andere Nanotechnologie-Forscher in Spanien und Frankreich in Verbindung stehen. Anfang Mai soll die Gruppe schon einmal einen Sprengsatz an eine mexikanische Universität geschickt haben, der aber rechtzeitig entdeckt wurde. In einem Bekennerschreiben wurde schon damals auch Camacho erwähnt.
Die ITS will nach eigenen Aussagen einen Stopp der Forschung an Nanotechnologien erreichen. Ihre Anhänger sind der Überzeugung, dass entsprechende Entwicklungen der Natur Schaden zufügen und Umweltkatastrophen auslösen werden. Die Gruppe kündigte bereits an, auch in Zukunft weiter gegen Wissenschaftler vorzugehen, die in dem Bereich tätig sind.
Bislang gibt es keine konkreten Erkenntnisse darüber, wer hinter der ITS steht. Nach Angaben der Ermittler waren die Briefbomben nicht besonders raffiniert gebaut, sondern könnten faktisch von jedermann, der über ein gewisses Wissen über Sprengstoffe verfügt, zuhause gebaut werden.
In einer Stellungnahme verurteilte Rafael Lopez Castanares, Leiter des mexikanischen Universitäten-Verbandes den Anschlag. Er führte aus, dass ein solches Vorgehen nur aus Kreisen von Menschen kommen kann, denen die wissenschaftliche Arbeit an den Universitäten völlig fremd ist.
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Christian Kahle
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