Smartphones in Deutschland:
Nokia rutscht tiefer

Der finnische Handy-Hersteller Nokia wird auf dem deutschen Smartphone-Markt immer weiter nach unten durchgereicht. War das Unternehmen einst unangefochtener Marktführer, konnte man sich im Juni nicht einmal mehr in unter den ersten drei behaupten.
Smartphone, Display, Touchscreen
Engadget
Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung sackte der Marktanteil der Finnen seit April von 21 auf 14 Prozent zusammen. Dies reicht nun nur noch für den vierten Platz auf dem deutschen Smartphone-Markt. Auch global musste Nokia seine Führungsposition bereits an Samsung abgeben, auch wenn hier zumindest noch der zweite Rang gehalten werden kann.

Hierzulande führt nun Samsung die Verkaufscharts an. Der südkoreanische Elektronikkonzern feierte zuletzt mit seinen Android-Handys der Galaxy-Serie Erfolge und kommt nun inzwischen auf einen Marktanteil von 28 Prozent, hieß es.

Auf Rang 2 folgt Apple mit seinen iPhones, die immerhin 23 Prozent der Verkäufe ausmachen. Mit einer Steigerung der Absatzzahlen um rund 124 Prozent auf 12,1 Millionen Stück im Jahresvergleich eroberte der taiwanische Hersteller HTC, der wie Samsung hauptsächlich auf Android setzt, den dritten Platz.

Die Plätze 5 und sechs nehmen die Anbieter Sony-Ericsson und LG mit Marktanteilen von 7 beziehungsweise 6 Prozent ein. Research in Motion kommt mit seinen Blackberries immerhin noch auf 5 Prozent. Alle weiteren Anbieter werden von der GfK lediglich unter "Sonstige" einsortiert, die 2 Prozent des Marktes ausmachen.

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