Cybercrime-Szene der USA ist vom FBI unterwandert
Das geht aus einem aktuellen Bericht der britischen Tageszeitung 'The Guardian' hervor. Die Strategie des FBI zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität bestand demnach in den letzten Jahren wohl vor allem darin, mutmaßliche Täter nicht einfach konsequent vor Gericht zu bringen, sondern sie mit der Drohung langjähriger Gefängnisstrafen zu gefügigen Informanten zu machen.
Dabei spielten dem Vernehmen nach Undercover-Agenten eine wesentliche Rolle. Einige von ihnen sollen inzwischen an der Spitze einschlägiger Online-Foren stehen und die ihnen so zur Verfügung stehenden Informationen genutzt haben, um eine Reihe von Tätern hinter Gitter zu bringen.
Zumindest was die Gruppe derer angeht, die versucht, sich durch Online-Kriminalität zu bereichern, scheinen die Behörden also eine gewisse Kontrolle erlangt zu haben. Anders sieht es hingegen in Bereichen aus, in denen Hacker aus politischer Motivation heraus tätig werden.
Hier handelt es sich in der Regel um relativ lose organisierte Hacktivisten-Gruppen unterschiedlicher Größe. Die Spanne reicht von Lulz Security, die sich in den letzten Tagen mit Hacks von Datenbanken bei Sony und anderen größeren Organisationen einen Namen machte, bis hin zum Anonymous-Netzwerk. Da diese in der Regel nur zu ihren Aktionen zusammenfinden und anschließend nicht für Geldtransaktionen oder ähnliches miteinander in Kontakt stehen müssen, stoßen die Behörden hier eher an die Grenzen.
Wie weit der Einfluss des FBI inzwischen aber auch in die Hacker-Szene reicht, wird am Beispiel von Adrian Lamo deutlich. Als sich der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning mit dem Wunsch nach Hilfe und Unterstützung an den bekannten Hacker wandte, übergab dieser Chatlogs an das FBI und machte sich durch seine aktive Mithilfe bei der Enttarnung Mannings zu einer der wohl verhasstesten Personen in der Hacker-Szene der USA.
Dabei spielten dem Vernehmen nach Undercover-Agenten eine wesentliche Rolle. Einige von ihnen sollen inzwischen an der Spitze einschlägiger Online-Foren stehen und die ihnen so zur Verfügung stehenden Informationen genutzt haben, um eine Reihe von Tätern hinter Gitter zu bringen.
Zumindest was die Gruppe derer angeht, die versucht, sich durch Online-Kriminalität zu bereichern, scheinen die Behörden also eine gewisse Kontrolle erlangt zu haben. Anders sieht es hingegen in Bereichen aus, in denen Hacker aus politischer Motivation heraus tätig werden.
Hier handelt es sich in der Regel um relativ lose organisierte Hacktivisten-Gruppen unterschiedlicher Größe. Die Spanne reicht von Lulz Security, die sich in den letzten Tagen mit Hacks von Datenbanken bei Sony und anderen größeren Organisationen einen Namen machte, bis hin zum Anonymous-Netzwerk. Da diese in der Regel nur zu ihren Aktionen zusammenfinden und anschließend nicht für Geldtransaktionen oder ähnliches miteinander in Kontakt stehen müssen, stoßen die Behörden hier eher an die Grenzen.
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Christian Kahle
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