Apple stellt Synchronisations-Dienst iCloud vor
Mit iTunes in the Cloud erweitert Apple seinen bekannten Musikdienst. Musik, die man sich auf einem iPhone, iPad, PC oder Mac kauft und herunterlädt, wird automatisch in der iCloud hinterlegt. Alle weiteren Geräte, die mit der persönlichen iCloud verbunden sind, erhalten die gekaufte Musik ebenfalls, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. In iTunes kann man sich auflisten lassen, welche Musik man in der Vergangenheit gekauft hat und diese bei Bedarf erneut herunterladen.
So funktioniert die iCloud
Mit iTunes Match wird sich Apple von den Konkurrenzprodukten von Amazon und Google abheben. Für knapp 25 US-Dollar im Jahr hat man die Möglichkeit, die gesamte Musiksammlung, die man im Laufe der Jahre angesammelt hat, in die iCloud zu übertragen. iTunes Match scannt die gespeicherten Musikdateien und erkennt, welche Songs sich dahinter verbergen. Anschließend liegt der entsprechende Musiktitel in der iCloud vor. Ein Upload muss nicht erfolgen, da Apple die Musik auf seinen Servern gespeichert hat.
Dadurch können auch Songs, die man aus anderen Quellen bezogen hat, in der iCloud abgelegt werden. Theoretisch können sich darunter auch illegal heruntergeladene Musikstücke befinden. Die Musik in der iCloud liegt in einem kopierschutzfreien Format mit einer Qualität von 256 Kbps vor, auch wenn die Qualität der Originaldatei niedriger war.
Ein weiterer Einsatzbereich der iCloud sind die Fotos, die man mit dem iPhone oder iPad aufnimmt. Auf Wunsch lassen sich sämtliche Aufnahmen automatisch online speichern und stehen somit auf allen Geräten zur Verfügung, die mit der iCloud verbunden sind. Auch Fotos, die mit einer normalen Kamera aufgenommen wurden, lassen sich vom PC oder Mac in die iCloud transferieren. Die iCloud speichert lediglich die Fotos der letzten 30 Tage. Möchte man sie dauerhaft auf einem anderen Gerät speichern, muss eine WLAN-Verbindung hergestellt werden. Dann werden die Bilder vollständig übertragen und gespeichert.
Die Synchronisation der Daten wird in vielen Bereichen der Apple-Welt genutzt. Der App Store hält nun beispielsweise eine Liste der heruntergeladenen Apps vor. Selbiges gilt für die in iBooks gelesenen Bücher. Arbeitet man mit dem mobilen Office-Produkten von Apple, wird der Fortschritt bei der Erstellung eines Dokuments ständig in der Cloud gespeichert, so dass man auf allen unterstützten Geräten weiterarbeiten kann, ohne das Dokument manuell übertragen zu müssen. Eine komplette Sicherung des iPhones oder iPads lässt sich ebenfalls in der iCloud ablegen. Selbiges gilt für Kalendereinträge, Kontakte und die E-Mails, die man mit dem kostenlosen @me.com-Account verwaltet, den man auf Wunsch erhält.
Die iCloud umfasst fünf Gigabyte Speicherplatz, der lediglich für E-Mails, Dokumente, Einstellungen und App-Daten genutzt werden muss. Musik, Bücher, Apps und der Foto-Stream belegen keinen Speicher in der persönlichen iCloud. Die iCloud wird ab Herbst komplett zur Verfügung stehen und kann kostenlos genutzt werden. Den Verkaufsverlauf in iTunes kann man bereits jetzt nutzen.
So funktioniert die iCloud
Mit iTunes Match wird sich Apple von den Konkurrenzprodukten von Amazon und Google abheben. Für knapp 25 US-Dollar im Jahr hat man die Möglichkeit, die gesamte Musiksammlung, die man im Laufe der Jahre angesammelt hat, in die iCloud zu übertragen. iTunes Match scannt die gespeicherten Musikdateien und erkennt, welche Songs sich dahinter verbergen. Anschließend liegt der entsprechende Musiktitel in der iCloud vor. Ein Upload muss nicht erfolgen, da Apple die Musik auf seinen Servern gespeichert hat.
Dadurch können auch Songs, die man aus anderen Quellen bezogen hat, in der iCloud abgelegt werden. Theoretisch können sich darunter auch illegal heruntergeladene Musikstücke befinden. Die Musik in der iCloud liegt in einem kopierschutzfreien Format mit einer Qualität von 256 Kbps vor, auch wenn die Qualität der Originaldatei niedriger war.
Ein weiterer Einsatzbereich der iCloud sind die Fotos, die man mit dem iPhone oder iPad aufnimmt. Auf Wunsch lassen sich sämtliche Aufnahmen automatisch online speichern und stehen somit auf allen Geräten zur Verfügung, die mit der iCloud verbunden sind. Auch Fotos, die mit einer normalen Kamera aufgenommen wurden, lassen sich vom PC oder Mac in die iCloud transferieren. Die iCloud speichert lediglich die Fotos der letzten 30 Tage. Möchte man sie dauerhaft auf einem anderen Gerät speichern, muss eine WLAN-Verbindung hergestellt werden. Dann werden die Bilder vollständig übertragen und gespeichert.
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Die iCloud umfasst fünf Gigabyte Speicherplatz, der lediglich für E-Mails, Dokumente, Einstellungen und App-Daten genutzt werden muss. Musik, Bücher, Apps und der Foto-Stream belegen keinen Speicher in der persönlichen iCloud. Die iCloud wird ab Herbst komplett zur Verfügung stehen und kann kostenlos genutzt werden. Den Verkaufsverlauf in iTunes kann man bereits jetzt nutzen.
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