Wall Street Journal gründet eigenes Leaking-Portal
"Wenn Sie über Verträge, Korrespondenzen, E-Mails, Finanzdaten oder Datenbanken mit Nachrichtenwert verfügen, schicken Sie diese mit SafeHouse an uns", fordert die Redaktion der Zeitung, die ohnehin bereits über ein dichtes und zuverlässiges Informanten-Netzwerk verfügt, auf.
Die Übertragung der jeweiligen Dokumente erfolgt verschlüsselt und auch auf den Rechnern der Redaktion werden sie geschützt abgelegt. Nur ein Teil der Redakteure hat Zugang zu dem Material. Wie auch bei Wikileaks kann die Einsendung anonym erfolgen. Von wo man die SafeHouse-Seite besucht wird also nicht mitgeloggt.
Trotzdem bittet die Redaktion darum, wenn es möglich ist, einen Ansprechpartner zu benennen, um mögliche Rückfragen stellen zu können. In diesem Fall dürfte man sich darauf verlassen können, dass die Redakteure eines so renommierten Blattes ihre Quellen schützen.
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